Bauer: Zusätzliche Finanzmittel für Forschungszentrum Seibersdorf sind zu begrüßen!

Auch Niederösterreich muß seine Verantwortung für Unterstützung endlich wahrnehmen!

St. Pölten, (SPI) - "Die zusätzlichen Bundesmittel in der Höhe von 160 Millionen Schilling, welche BM Einem bei seinem gestrigen
Besuch zugesagt hat, dokumentieren die wichtige Bedeutung der größten Österreichischen Forschungseinrichtung in Niederösterreich. Diese zusätzlichen Finanzmittel sind zu begrüßen, denn Niederösterreich baut somit seine starke Stellung im Rahmen der Forschung aus. Nicht nur resultieren daraus Standortvorteile für die Region und somit auch für die regionale Wirtschaft, Seibersdorf verleiht auch ganz Niederösterreich wichtige Impulse beim Ausbau der technischen und
wissenschaftlichen Infrastruktur", stellt heute SP-Klubobmann Dr. Hannes Bauer fest.****

"Kritisiert werden muß in diesem Zusammenhang jedoch die zu starre Haltung der VP-Vertreter des Landes, welche trotz wiederholter Forderungen der NÖ-Sozialdemokraten eine Beteiligung des Landes an Seibersdorf bisher ablehnen", stellt Bauer fest. Mit einer Beteiligung des Landes könnte die im Mehrheitseigentum des Bundes stehende Forschungseinrichtung nicht nur in stärkerem Ausmaß von Niederösterreich in Anspruch genommen werden, angesichts der aktuellen Diskussion über notwendige Entwicklungsprozesse des Ostens könnte das Land hier wichtige Synergieeffekte erzielen.

"Eine stärkere Einbindung des Forschungszentrums Seibersdorf in niederösterreichische Interessen würde über die Grenzen hinaus die Standortqualität des Landes heben, einer Technologie- und Wissenschaftsoffensive neue Impulse verleihen und international
die Standortqualität für die Wirtschaft erheblich steigern. Ich wiederhole daher meine zuletzt in der Budgetdebatte gestellte Forderung nach einer Beteiligung des Landes NÖ am
Forschungszentrum Seibersdorf, um professionelle
Verbindungsstellen zur Umsetzung externer Effekte von Forschung
und Entwicklung zu schaffen", schloß Bauer.
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