Möbel Walther AG: Möbel Walther mit mehr als einer Milliarde DM Auftragseingang in den ersten neun Monaten 1997 - Weitere Expansion in Polen und Tschechien

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Die Möbel Walther AG,
Gründau-Lieblos, deren Stamm- und Vorzugsaktien im Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert sind, erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen gegenüber dem Vergleichszeitraum 1996 um 24 Prozent auf 1,043 Milliarden DM gestiegenen Auftragseingang, verglichen mit 840 Millionen DM. Die fakturierten Umsätze nahmen um 22 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 882 Millionen DM zu nach 721 Millionen DM in den ersten neun Monaten 1996. Ohne Einbeziehung der zum 1. Januar 1997 übernommenen Möbelhäuser Mutschler in Neu-Ulm und Leonberg beträgt der Zuwachs des Auftragseingangs 6,7 Prozent, flächenbereinigt ergibt sich ein Rückgang um 3,0 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Möbel Walther blieb zum Stichtag Ende September 1997 hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Mit den für Ende September 1997 vorgelegten Zahlen konnte sich Möbel Walther wiederum vom negativen Branchentrend abkoppeln und nach wie vor deutlich bessere Ergebnisse als der Möbelhandel insgesamt erzielen. Gemessen am Auftragseingangsvolumen steht Möbel Walther an fünfter Stelle der größten Möbelhäuser Deutschlands.

Der Möbelhandel weist vor allem aufgrund der Kaufzurückhaltung der Verbraucher im bisherigen Verlauf von 1997 bereits im dritten Jahr in Folge einen deutlichen Umsatzrückgang aus. Ende August 1997 beläuft sich das branchenweite Umsatzminus auf nominal sechs (real sieben) Prozent, verglichen mit vier Prozent für das gesamte Jahr 1996 und zwei Prozent für 1995. Insbesondere in den Monaten Juni, Juli und August waren im Möbelhandel starke Umsatzeinbußen zu verzeichnen.

Obwohl Möbel Walther im ersten Halbjahr 1997 eine insgesamt noch im Plan liegende Entwicklung erzielt hatte, verlief das dritte Quartal mit deutlichen Einbußen. Zu dem Rückgang trugen neben der allgemeinen Kaufzurückhaltung auch die umfangreichen Modernisierungsarbeiten im Stammhaus Gründau sowie die achtmonatige Renovierungsphase im Einrichtungshaus Mutschler in Neu-Ulm bei. Vor diesem Hintergrund rechnet das Unternehmen nicht mehr damit, den für das Jahr 1997 geplanten Auftragseingang von 1,5 Milliarden DM zu erreichen. Dementsprechend korrigiert die Gesellschaft auch die Ergebniserwartung, die das Vorjahresniveau voraussichtlich nicht erreichen wird.

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