Haider will das Pensionssystem zerstören!

FCG gegen "FPÖ-Dreisäulenmodell" Wien (OTS) - Gegen das von FPÖ-Chef Haider vorgestellte Dreisäulenmodell mit einem gesplitteten Beitrag über alle Säulen in gleicher Höhe wie derzeit, wendet sich entschieden der FCG-Bundessektretär Karl Klein. "Haiders Ideen zerstören das gut funktionierende Pensionssystem Österreichs und schaffen ein System in dem nur die Reichen sich eine Pension leisten können. Die "Ärmeren" erhalten laut Haider eine "Volkspension" von öS 11.000,-- brutto, wie in den Staaten des "ehemaligen real existierenden Sozialismus"! Der "Neokommunist mit liberalistischem Einschlag" und FP-Vorsitzende Haider hat nun die Katze aus dem Sack gelassen. Er will ein Pensionssystem, das wir in Österreich immer verhindern wollten. Ein Pensionssystem, in dem der Arbeiter und Angestellte nur mehr eine Grundpension vom Staat bezieht und nur diese wirklich sicher, aber extrem niedrig ist. Wer seinen Lebensstandard in etwa halten möchte, muß teure Zusatzversicherungen über den Kapitalmarkt abschließen, die unsicher und volkswirtschaftlich riskant sind. Die Milchmädchenrechnung Haiders, mit einem gesplitteten Beitrag auf gleiche Pensionshöhen wie jetzt zu kommen, ist eine Illusion, denn um von Kapitalmarkt gleich hohe Pensionen wie jetzt lukrieren zu können, muß sehr viel mehr an Beiträgen einbezahlt werden als heute. Die FCG stellt fest, daß das Umlageverfahren im Leistungsniveau, in der Risikofrage und in den Fragen der Kosten sowie des volkswirtschaftlichen Effekts dem Kapitaldeckungsverfahren überlegen ist und lehnt das Haidersche "Dreisäulenmodell" ab! Wir wollen eine Pension, die den Lebensstandard für große Teile der Bevölkerung erhält und nicht eine "Armen- und Reichenpension"!

Rückfragehinweis: FCG

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