EU-Ost-Erweiterung, Technologie, Schwerpunktthemen

LH Pröll traf VRE-Präsident Van den Brande

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich ist eine wichtige Brücke zwischen Ost- und Westeuropa und gilt zu Recht als eine der treibenden Kräfte einer positiven regiona-len Dynamik in Europa", betonte heute der Präsident der Versammlung der Regionen Europas (VRE) und Ministerpräsident von Flandern, Luc Van den Brande. Am Rande der zweitägigen Tagung des VRE-Vorstandes in Baden traf er
zu einem Gespräch mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zusammen (ein Treffen zweier alter Freude). Ein Schwerpunktthema war dabei die EU-Osterweiterung. Landeshauptmann Pröll erläu-terte den Standpunkt Niederösterreichs als eine in besonderer Weise betroffene Re-gion. Ebenso wie Wien und das Burgenland stehe Niederösterreich einer Erweiterung positiv gegenüber, doch dürfe sie nicht überhastet erfolgen. Es seien Anpassungen und Übergangsfristen notwendig, um größte finanzielle, agrar- und arbeitsmarktpoliti-sche Probleme zu vermeiden. Grundsätzlich unterstrich Pröll die Bedeutung der VRE und die Notwendigkeit, den Stellenwert der Regionen in Europa aufzuwerten.

Der Landeshauptmann informierte seinen flämischen Gast auch über aktuelle Ent-wicklungen im Land. Ministerpräsident Van den Brande zeigte sich vor allem von der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in Niederösterreich beeindruckt. Beide Politiker verwiesen auf die beim Flandern-Tag in Wiener Neustadt vor einem Jahr vereinbarte Zusammenarbeit im Bereich der Technologie - vor allem zwischen Tech-nologiezentren und Fachhochschulen in Flandern und in Niederösterreich -, die be-reits einige konkrete Ansätze zeige.

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