Gruber: Pröll und Michalitsch lassen St. Pöltner weiter im Stich!

Trotz Pröll-Versprechen keine Entschärfung der B 20

St. Pölten, (SPI) - "Noch vor wenigen Wochen hat LH Erwin Pröll bei einer Ampelinbetriebnahme im St. Pöltner Stadtteil St. Georgen angesichts einer breiten Demonstration der Bevölkerung die rasche Realisierung einer Umfahrungsstraße - der S 34 bzw. der B 334 versprochen. Von diesem Versprechen ist nicht nur im neuen Landesverkehrskonzept keine Spur mehr - denn die aktuelle Prioritätsstufe läßt keine Hoffnungen auf eine baldige Realisierung aufkommen. Auch der Wienerwald-Einpendler Michalitsch läßt die Landeshauptstadt weiter vollkommen im Stich, trägt er doch die Anti-St. Pölten Haltung in Sachen Verkehrsfragen seines Landeshauptmannes Pröll mit", stellt der St. Pöltner SP-Labg. Karl Gruber fest.****

Nicht nur das Michalitsch auf die völlig unsinnige Verwirklichung einer Schnellbahnlinie mitten durch das St. Pöltner Stadtgebiet drängt, so betreibt er mit seinem VP-Verkehrssprecher Treitler offenbar eine Doppelstrategie. Während sich beide Politiker in der Öffentlichkeit für den Bahnausbau aussprechen, agieren sie politisch genau gegenteilig. Während sich Treitler als
Mitinitiator des Autofahrervolksbegehrens mit voller Kraft als Lobbyist für den LKW-Verkehr deklariert, torpediert Michalitsch jedes Ansinnen der lärm- und abgasgeplagten Anrainer der B 20, politisch eine Hilfestellung zur Behebung ihrer schwierigen Situation zu erhalten.****

Als "Tüpfelchen auf dem i" setzt sich die VP St. Pölten - also Michalitschs eigene Organisation - für den Bau einer zweispurigen Schnellstraße entlang des Traisenufers - ebenfalls mitten durch
die Stadt und durch einen der beliebtesten Naherholungsräume der Landeshauptstädter ein. Weiters dokumentiert der VP-Abgeordnete seine Anti-Schienen-Haltung mit der Tatsache, daß er zugelassen hat, daß er die Wiederaufnahme des Güterverkehrs auf der Mariazellerbahn - zwischen Kirchberg und Gußwerk - auf der Prioritätenliste wieder nach hinten verschieben ließ. "Nur Lippenbekenntnisse und leere Versprechungen seitens der VP-NÖ, welche sich längst von ihrer verkehrspolitischen Verantwortung verabschiedet hat", schloß Gruber.
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