25 Jahre Zentrales Testamentsregister - erprobte Einrichtung im Dienste der Rechtsvorsorge - Time Sharing-Register als nächster Schritt

Wien (OTS) - Als die Ersterfassung der bei Notaren,
Bezirksgerichten und Rechtsanwälten hinterlegten Testamente im Jahre 1972 abgeschlossen war, wurden 423.310 Testamente gezählt.

Heute, 25 Jahre später, ist die Zahl der österreichweit registrierten Testamente auf 1,256.176 gestiegen. Davon werden allein bei österreichischen Notaren 1,205.954 Testamente verwahrt.

"Schon als EDV noch ein wenig bekanntes Kürzel war, haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie die EDV zum Nutzen der Klienten eingesetzt werden kann", so Dr. Georg Weißmann, Präsident der Österreichischen Notariatskammer, zum 25-jährigen Bestehen dieser Institution, die aus der österreichischen Rechtspflege nicht mehr wegzudenken ist.

Die guten Erfahrung mit dem Zentralen Testamentsregister haben das österreichische Notariat seither veranlaßt, zur Verbesserung der Rechtssicherheit weitere Register, wie etwa 1995 das ebenfalls bereits bewährte Treuhandregister, einzuführen. In konsequenter Weiterarbeit wurde 1997 die Notartreuhandbank AG gegründet, welche sich pro über sie abgewickeltem Treuhandauftrag durch Versicherungsschutz bis 100 Mio. Schilling ausgezeichnet.

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