• 20.10.1997, 13:26:02
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  • OTS0133

Höger nach Verhandlungsrunde über MBO bei ÖSPAG:

Wäre sehr enttäuscht, wenn verhandelte Lösung nicht kommt

St.Pölten (NLK) - Ein Verhandlungsgespräch mit dem örtlichen
Vorstand und ei-nem Repräsentanten der Konzernleitung für den
Geschirr-Bereich habe die grund-sätzliche Übereinstimmung
gebracht, daß ein Management-Buy-Out (MBO) ein Weg wäre, in dieser
Produktionssparte Arbeitsplätze bei ÖSPAG in Wilhelmsburg zu si-
chern. Auch die Marke "Lilien-Porzellan" könnte in Wilhelmsburg
bleiben, teilte heute Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger
mit. Grundsätzlich sei die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen
signalisiert worden, bei denen die Modalitäten des Manage-ment-
Buy-Out geklärt werden sollen. Von diesen Gesprächen würde
letztlich abhän-gen, ob man bei den Bemühungen um eine Lösung für
diesen Geschäftsbereich er-folgreich sein werde. Höger schätzte
heute die Chancen, eine Verlagerung des Ge-schirr-Bereichs zu
verhindern, mit 50 zu 50 ein und meinte, er würde nach den heuti-
gem Gespräch sehr enttäuscht sein, wenn die verhandelte Lösung für
Wilhelmsburg nicht realisiert werden könnte. Die Belegschaft stehe
dem Versuch, durch ein Mana-gement-Buy-Out doch noch eine Lösung
für die Geschirrproduktion zu erzielen, grundsätzlich positiv
gegenüber und wolle dafür einen entsprechenden Beitrag ein-
bringen. Das Sozialministerium und das Land Niederösterreich -
auch Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmannn - stünden "Gewehr bei
Fuß". An der öffentlichen Unter-stützung könne es jedenfalls nicht
liegen, meinte Höger, der mit einer Entscheidung in der laufenden
Woche rechnet.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312

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