Höger nach Verhandlungsrunde über MBO bei ÖSPAG:

Wäre sehr enttäuscht, wenn verhandelte Lösung nicht kommt

St.Pölten (NLK) - Ein Verhandlungsgespräch mit dem örtlichen Vorstand und ei-nem Repräsentanten der Konzernleitung für den Geschirr-Bereich habe die grund-sätzliche Übereinstimmung gebracht, daß ein Management-Buy-Out (MBO) ein Weg wäre, in dieser Produktionssparte Arbeitsplätze bei ÖSPAG in Wilhelmsburg zu si-chern. Auch die Marke "Lilien-Porzellan" könnte in Wilhelmsburg bleiben, teilte heute Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger mit. Grundsätzlich sei die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen signalisiert worden, bei denen die Modalitäten des Manage-ment-Buy-Out geklärt werden sollen. Von diesen Gesprächen würde letztlich abhän-gen, ob man bei den Bemühungen um eine Lösung für diesen Geschäftsbereich er-folgreich sein werde. Höger schätzte heute die Chancen, eine Verlagerung des Ge-schirr-Bereichs zu verhindern, mit 50 zu 50 ein und meinte, er würde nach den heuti-gem Gespräch sehr enttäuscht sein, wenn die verhandelte Lösung für Wilhelmsburg nicht realisiert werden könnte. Die Belegschaft stehe dem Versuch, durch ein Mana-gement-Buy-Out doch noch eine Lösung für die Geschirrproduktion zu erzielen, grundsätzlich positiv gegenüber und wolle dafür einen entsprechenden Beitrag ein-bringen. Das Sozialministerium und das Land Niederösterreich -
auch Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmannn - stünden "Gewehr bei Fuß". An der öffentlichen Unter-stützung könne es jedenfalls nicht liegen, meinte Höger, der mit einer Entscheidung in der laufenden Woche rechnet.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK