Grasberger fordert begleitende Berufsberatung

Niederösterreich, 19.10.1997 (NÖI) "Die Berufsberatung muß dringend reformiert werden. Sie soll ein Instrument werden, das nicht nur während eines Schulabschnittes sondern begleitend
über Jahre Jugendlichen zur Verfügung stehen soll. Damit
könnten viele Irrwege in der Ausbildung vermieden werden", so Bundesrat Ing. Walter Grasberger, der diesen Vorschlag im
Rahmen der VP-Klubklausur in Telfs dem Arbeitskreis "Arbeit für unsere Jugend im Wirtschaftsstandort Österreich" unterbreitet hat.****

Ein häufig beschrittener Irrweg ist laut Grasberger der
Besuch von weiterführenden Schulen, nach deren Abschluß aber
keine Berufschancen gegeben sind. Die jungen Leute sind dann
zurecht enttäuscht darüber, daß sie mit einer fertigen
Ausbildung nicht unterkommen und gezwungen sind, Jobs
anzunehmen, die mit dem Gelernten überhaupt nichts mehr zu tun haben. "Eine begleitende Berufsberatung auf dem wichtigsten Abschnitt eines jungen Menschen scheint daher eine sinnvolle Lösung", schloß Grasberger.

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