Gabmann zu ÖSPAG-Umstrukturierung:

Land würde Weiterungsführungslösung unterstützen

St.Pölten (NLK) - Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann hat
sich heute mit Wirt-schaftsexperten über die Probleme der Firma ÖSPAG aus Wilhelmsburg aufgrund der Umstrukturierungspläne der Schweizer Konzernzentrale beraten. Meldungen zufolge soll die Geschirrproduktion im Werk Wilhelmsburg aufgelassen werden, was
den Ver-lust von rund 200 Arbeitsplätzen bedeuten würde.

Ziel der Beratungen war die Abklärung der Chancen und Konditionen einer mögli-chen Ausgliederung der betroffenen Geschirrsparte aus der ÖSPAG unter einer neu-en Eigentümerschaft. Dabei wurden verschiedene Varianten erörtert, unter anderem auch ein Management Buy out unter Führung des derzeitigen Verkaufsleiters der Ge-schirrsparte, Dr. Werner Hombrusch. An
einem Konzept dafür wird gearbeitet.
Neben der Schaffung eines tragfähigen Rahmens für die neue Eigentümerstruktur ist für eine solche Lösung abzuklären, ob der Schweizer Mutterkonzern der ÖSPAG einer Ausgliederung der Geschirrsparte zustimmt und welche finanziellen Konditionen dafür erforderlich sind.

Landesrat Gabmann betonte die grundsätzliche Bereitschaft seitens des Landes, eine betriebswirtschaftlich abgesicherte Weiterführungskonzeption mit neuen Eigen-tümern zu unterstützen, um Produktion und Arbeitsplätze am Standort Wilhelmsburg sichern
zu können. Die Wirtschaftsförderungsabteilung des Landes wurde beauftragt, in diesem Sinne an einer Lösung mitzuwirken.

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