In Hochegg wurden in 25 Jahren 70.000 Rehabpatienten betreut

Wagner: Dem Leben Jahre geschenkt und den Jahren Leben

St.Pölten (NLK) - In einem Vierteljahrhundert wurden im Rehabilitationszentrum Hochegg der Pensionsversicherungsanstalt
der Angestellten rund 70.000 Patienten betreut. Das hoch über dem Pittental gelegene Zentrum hat heute seinen Schwer-punkt bei der Rehabilitation nach Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufes und der Lunge, wofür auch das Klima der Region optimale
Voraussetzungen bietet. Die Be-handlung von Herzerkrankungen verschiedenster Art und die Nachbetreuung nach Infarkten, nach Operationen oder nach einer Transplantation sind die wichtigsten Auf-gabenbereiche. In Hochegg werden auch Patienten nach einer Lungenoperation oder solche mit chronischer Bronchitis, Lungenemphysem und Asthma bronchiale behan-delt. Schließlich betreut man im Zentrum noch Patienten, die an Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Diabetes und anderen Krankheiten leiden.

Landesrat Ewald Wagner wies anläßlich des 25-Jahr-Jubiläums dieser wichtigen Einrichtung besonders auf den Gewinn an Lebensqualität hin, der den Patienten in Hochegg immer wieder geboten wird. Im Rehabilitationszentrum könne man tatsäch-lich "dem Leben Jahre hinzufügen und den Jahren Leben", zitierte Gesundheits-Landesrat Max Halhuber, einen der Pioniere der
modernen Rehabilitationsmedizin. Nicht vergessen dürfe man auch
den volkswirtschaftlichen Aspekt. In sehr vielen Fäl-len könnten die Patienten wieder voll in das Berufsleben integriert werden. "Jeder Schilling, der für Zentren wie diese ausgegeben wird, kommt gut verzinst zurück." Das gelte auch für den derzeit laufenden Umbau des Rehabilitationszentrums Hochegg, der mit Kosten von 245 Millionen Schilling realisiert wird. Dadurch seien auch die 220 Arbeitsplätze im Zentrum gesichert, was für den niederösterreichischen Südosten und besonders für das Pittental von größter Bedeutung sei, sagte Wagner.

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