Kunstwerk, Denkmal und Orientierungshilfe:

Saskja Seidl schuf steinernes Schiff auf dem Raxplateau

St.Pölten (NLK) - Wer auf dem Raxplateau wandert, mag sich
wundern, wenn er oder sie auf dem Trinksteinboden an einer
wichtigen Wegkreuzung in 1847 Meter Seehöhe ein steinernes Schiff vorfindet. Das Schiff ist Teil eines künstlerischen Pro-jekts, das ursprünglich 1996 zum 100-Jahr-Jubiläum des Österreichischen Bergret-tungsdienstes von Saskja Seidl aus Gasteil bei Gloggnitz entwickelt wurde. Eine Tafel erinnert an das Jubiläum, dazu kann man sich in einem "Logbuch" verewigen. Mit Steinen und Stangen aus rostfreiem Stahl gestaltet, soll das Schiff an die Bedeutung des Raxplateaus als Wasserschutzgebiet erinnern. Das Kunstwerk paßt aber auch zum weiten welligen Plateau, das im Winter oft wie ein zugefrorenes Meer aussieht, erläutert Seidl ihr Werk. Zudem dient es als Orientierungshilfe, wurde das Schiff doch an der Kreuzung
von zwei wichtigen Routen, nämlich der Verbindung zwischen dem Habsburghaus und dem Waxriegelkamm sowie dem Weg vom Karl-Ludwig-Haus zur Seehütte errichtet. "Wer die Rax bei Schlechtwetter
kennt, versteht die Gemeinsam-keit von Bergsteiger und Seefahrer:
Freiheitsgefühl, Abenteuerlust, hohe Anforderun-gen an die Orientierungsfähigkeit", so Saskja Seidl, die seit 1994 als freischaffende bildende Künstlerin arbeitet, aber auch als eine
der ersten Frauen in Österreich seit 1992 als aktives Mitglied bei der Ortsstelle Reichenau an der Rax der Bergrettung mitarbeitet.

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