Kräftiger Anstieg der Belgien-Exporte seit EU-Beitritt

König Albert II trifft Sozialpartnerspitzen in der WKÖ

Wien (PWK) - Der belgische König Albert II wird im Rahmen seines Staatsbesuches in Österreich am Mittwoch in der Wirtschaftskammer Österreich mit Spitzenvertretern der österreichischen Sozialpartnerschaft zusammentreffen. In Gegenwart von Bundespräsident Klestil wird es zu einem Erfahrungsaustausch über aktuelle wirtschafts- und sozialpolitische Fragen kommen. Auf österreichischer Seite nehmen an dem Gespräch teil: WKÖ-Präsident Leopold Maderthaner, Landwirtschaftskammer-Präsident Rudolf Schwarzböck, Bundesarbeitskammer-Präsident Herbert Tumpel und ÖGB-Vizepräsident Günter Weninger. ****

Seit Österreichs EU-Beitritt haben sich die Lieferungen nach Belgien sehr positiv entwickelt, teilt Handelsdelegierter Rupert Roth aus Brüssel mit. Von 1994 bis 1996 sind sie um fast 30 Prozent auf 11,8 Mrd. S angestiegen. Wichtigste Lieferpositionen sind Maschinen und Fahrzeuge, Papier und Pappe, Pharmazeutika. Gute Absatzchancen bestehen laut Roth für High-Tech-Produkte (Umwelttechnologien!) und Konsumwaren (österreichische Nahrungs- und Genußmittel verbuchen signifikante Markterfolge).

Bei den Einfuhren aus Belgien, die sich 1996 auf 16,3 Mrd. S beliefen (- 8,8 Prozent gegenüber 1995) stehen PKW-Lieferungen an der Spitze, gefolgt von Maschinen und chemischen Erzeugnissen. Auf die PKW-Einfuhren ist das traditionell hohe österreichische Defizit im Handel mit Belgien zurückzuführen, erklärt Roth. Belgien ist einer der größten PKW-Produzenten der Welt. Wichtige PKW-Firmen wie VW, Ford und General Motors haben in Belgien Niederlassungen.

Die belgisch-luxemburgische Union ist Österreichs zehntwichtigster Lieferant. Unter den Absatzmärkten liegt sie an 13. Stelle.

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