Wiener Liberale fordern Sportenquete

Alkier: "Spitzenleistungen und Breitenwirkung statt Sportproporz fördern"

Wien (OTS) Millionenbeträge werden jährlich in Wien für Sportförderungen ausgegeben. Dies führe allerdings weder zu international beachtlichen Spitzenleistungen, noch zu einer echten Breitenwirkung, beklagen die Liberalen Abgeordneten Alexandra Bolena und Wolfgang Alkier und verweisen auf Gesundheitsstatistiken, die den "Durchschnitts-Wienern" mehr Sport empfehlen würden.

"Das ganze System ist darauf ausgerichtet, daß rote und schwarze Verbände an dicken öffentlichen Geldschläuchen hängen können", kritisiert Alkier, auf dessen Initiative nun das Kontrollamt wenigstens das Sportamt der Stadt Wien überprüft. "Gleichzeitig wäre aber eine umfassende Überprüfung der großen Sportverbände notwendig. Denn was dort mit den erhaltenen Förderungen passiert deutet gerüchteweise auf saure Wiesen hin, könne aber - mangels Prüfvorbehalt für das Kontrollamt - nicht kontrolliert werden.

Deshalb haben die Liberalen im Gemeinderat nun einen Antrag gestellt, daß künftig nur mehr Förderungen vergeben werden sollen, wenn das Kontrollamt anschließend die Mittelverwendung kontrollieren kann.

Weiters fordern die Liberalen eine Sportförderungsenquete. Bolena:
"Im Sportausschuss sollen ExpertInnen, PolitikerInnen und Betroffene Alternativen zum jetzigen "Proporz-Sportförderungs-System" erarbeiten. Sportförderung soll sowohl echte Spitzenleistungen als auch echte Breitenwirkung ermöglichen. Beides passiert mit dem jetzigen side-letter-System, daß die Fördermittel "gerecht" zwischen SPÖ und ÖVP aufteilt, nicht."

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