Landwirte für den Naturschutz:

Kleinbetriebe erhalten Mittel aus Landschaftsfonds

St.Pölten (NLK) - Niederösterreichs Landwirte arbeiten im
Dienste des Naturschut-zes: Rund 8.000 Betriebe im Waldviertel, im Weinviertel und im Wienerwaldgebiet halten sich bei der Bewirtschaftung ihrer Ackerflächen an die Auflagen des Natur-schutzes, insgesamt werden rund 11.000 Hektar im Rahmen des Österreichischen Umweltschutzprogrammes ÖPUL bewirtschaftet. Die Landwirte erhalten dafür bis zu 7.500 Schilling pro Hektar. "Betriebe, die unter zwei Hektar Fläche aufweisen, können aber am ÖPUL-Programm nicht teilnehmen", erklärte heute Dipl.Ing. Wolfgang Suske von der Naturschutzabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung. Um aber auch den Kleinbetrieben ihre landschaftspflegerische Leistung abgelten zu können, beschloß die Landesregierung kürzlich, eineinhalb Millionen Schilling aus den Mitteln des NÖ Landschaftsfonds dafür zur Verfügung zu stellen. "Auf diese Weise ist es möglich, ge-rade die ökologisch interessanten Gebiete Niederösterreichs zu erhalten", erläuterte Suske. Außerdem könnten mit diesem Geld naturschutzfachlich besonders wichtige Sonderleistungen für Landwirte bezahlt werden:
So werden beispielsweise Ackerflä-chen, die sich in übernutzten Talräumen befinden, in Wiesenland zurückgeführt.

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