• 26.09.1997, 15:07:32
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  • OTS0210

Klupper: Telearbeitsplatzprojekt in Bruck läuft nach Plan

SP-Vladyka liefert Armutszeugnis an Unwissenheit

Niederösterreich, 26.9.1997 (NÖI) "Ein ausgesprochenes
Armutszeugnis lieferte heute die Vizebürgermneisterin der Stadt
Bruck. So dürfte sie nämlich keine Ahnung von dem geplanten
Telearbeitszentrum in Bruck haben. So verwechselt Frau Vladyka
Äpfel mit Birnen", stellte heute LAbg. Hans Klupper klar. ****

Zu den Äpfeln: Die von ihr angesprochene Machbarkeitsstudie
für die Realisierung eines Telearbeitszentrums in Bruck an der
Leitha wurde von der Landesregierung in Auftrag gegeben und
auch bezahlt. Von drei Millionen Schilling, die die Gemeinde
für diese Studie bezahlt haben soll, kann also keine Rede sein.
Diese Machbarkeitsstudie ist bereits abgeschlossen.

Zu den Birnen: Nach Fertigstellung der Machbarkeitsstudie
wurde seitens der Gemeinde Bruck an der Leitha der Auftrag an
die Firma IBM erteilt, daß sie sich um die konkrete Umsetzung
kümmert. Das Land Niederösterreich hat für diese Umsetzung
1,572 Millionen Schiliing an Förderung aus
Stadterneuerungsmitteln zur Verfügung gestellt. Was Frau
Vladyka auch entgangen sein dürfte ist aber auch die Tatsache,
daß derzeit noch keine Unterlagen und keine Rechnungen
vorliegen. Die Förderung konnte daher noch nicht ausbezahlt
werden, erklärte Klupper.

Die SP-Abgeordnete Vladyka würde gut daran tun, sich bei
ihrem Parteikollegen, dem Bürgermeister der Stadt Bruck an der
Leitha zu erkundigen, wie die Sachlage wirklich steht. Mit ihm
wurde dieses Projekt nämlich in allen Einzelheiten und in
bestem Einvernehmen abgeklärt. LAbg. Vladyka sollte sich eher
über das "traurige Bild" ihrer Unwissenheit Gedanken machen,
anstatt die Kommunikationsoffensive des Landes, die vorbildlich
vollzogen wird, schlecht zu machen.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI

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