Wagner: Milliardeninvestitionen für Ausbau der NÖ Spitäler

Leistungsexplosion brachte Fülle von zusätzlichen Angeboten

St.Pölten (NLK) - Am Beispiel des Krankenhauses Amstetten
könne man beweisen, daß das Spitalswesen in Niederösterreich in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine viel zu wenig beachtete Leistungsexplosion erlebt habe, sagte heute Landesrat Ewald
Wagner. Anlaß war der vor wenigen Tagen erfolgte Spatenstich für den dritten Bau-abschnitt des Krankenhauses, der mit Kosten von
mehr als 950 Millionen Schilling realisiert wird.

In Amstetten hätten nach dem Zweiten Weltkrieg sieben Ärzte bzw. insgesamt 108 Beschäftigte in zwei Krankenhaus-Abteilungen
mit insgesamt 280 Betten gearbeitet. 1996 habe man 403 Betten gezäht, um 44 Prozent mehr, und 632 Beschäftigte, also rund sechsmal soviel, und 90 Ärzte seien in sechs bettenführenden Abteilungen ein-gesetzt, denen bald eine siebente folgen werde. "Seit den achtziger Jahren wurden für den Ausbau der niederösterreichischen Krankenhäuser rund 13 Milliarden Schilling investiert. Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 3,1 Milliarden Schilling sind in Bau oder werden fertiggestellt. Projekte mit Kosten von 1,3 Milliarden Schilling sind in Planung, und wir
werden noch weitere drei Milliarden Schilling aufwenden müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen", erläuterte Wagner. In Niederösterreich werde seit einigen Jahren das Leistungsangebot
der Spitzenmedizin ausgebaut, verwies der Gesundheitsreferent der NÖ Landesregierung auf die Bereiche Kardiologie, Herzchirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie. Durch den wachsenden Anteil
der über 60jährigen würden in den nächsten Jahrzehnten auf die Bereiche Orthopädie, Augen-heilkunde, Urologie und Neurologie große Herausforderungen zukommen.

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