Rheinhold & Mahla AG: Ergebnisprognosen und Turnaround in 1997 bestätigen sich

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Das Münchner Baufachunternehmen
Rheinhold & Mahla AG wird 1997 wieder einen deutlichen Gewinn erwirtschaften und damit den angekündigten Turnaround realisieren. Die Zahlen für die ersten acht Monate des laufenden Jahres untermauern diese Prognose.

Träger des Ertragszuwachses sind die Sparten Wärme-, Schallschutz und Industrieservice, Schiffisolierung und -ausbau, sowie die Ausbau-und die Kühllagersparte, die im Rahmen der Erwartungen lagen oder besser abschnitten. Die Problemsparte Fassadentechnik, obwohl deutlich verbessert, konnte die Vorstellungen noch nicht erfüllen.

Diese Entwicklung in der Fassadentechnik, die auf die nach wie vor - ohne Anzeichen der Besserung - extrem schwierigen Inlandsmarktbedingungen zurückzuführen ist, soll mit einer weiteren Rücknahme des Inlandsvolumens abgefedert werden. Umgekehrt entwickelt sich das Geschäft in Osteuropa sehr erfreulich, wozu auch die neuen Beteiligungsgesellschaften R&M Graco sp.z.o.o., Polen und R&M-Prescoprodserv SRL, Rumänien, bereits mit beitragen. Dies wird zu einem weiteren, deutlichen Ausbau der Fassadentechnik in dieser Region führen.

Über alle Spartengesellschaften betrachtet, entwickelt sich das Auslandsgeschäft erfreulich, während der deutsche Markt weiterhin als schwierig bezeichnet werden muß. Dies bestätigt die Richtigkeit der Strategie, den Auslandsanteil im Konzern mittelfristig auf 50% zu erhöhen. Derzeit liegt der Auslandsanteil bei 41% nach 36% zum Jahresende des Vorjahres.

Ende August '97 stieg die Gesamtleistung um 3% auf 614 (Vorjahr 597) Mio. DM.

Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5% von 529 auf 557 Mio. DM.

Das für das laufende Geschäftsjahr 1997 prognostizierte Ergebnis vor Steuern von 5 - 10 Mio. DM wird sich nach der Tendenz der Ende August vorliegenden Zahlen im oberen Zielkorridor bewegen.

Auf dem Weg zu den um die Jahrtausendwende geplanten Zielvorgaben von 4% Vorsteuerrendite und einer Eigen- kapitalrendite nach Steuern von 20% wird für 1998 mindestens mit einer Ergebnisverdoppelung vor Steuern gerechnet.

Dabei wird das Ergebnis nach Steuern und das DVFA- Ergebnis zukünftig deutlich positiv durch die Verlustvorträge beeinflußt, die einschließlich der Auslandsgesellschaften bei über 60 Mio. DM liegen.

Die Unternehmensgruppe Rheinhold & Mahla AG ist mit ihren fünf Spartengesellschaften und derzeit ca. 6.000 Mitarbeitern national und international im Wärme-, Schallschutz und Industrieservice, Kühllagerbau, Ausbau, in der Fassadentechnik, Schiffsisolierung und -ausbau sowie im Schlüsselfertigbau tätig. Die Gesamtleistung wird dabei mit jeweils 50% in der Industrie sowie in bauabhängigen Teilmärkten erwirtschaftet.

Die Aktie der Rheinhold & Mahla AG notiert im Geregelten Markt der Bayerischen Börse.

Rheinhold & Mahla Aktiengesellschaft

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