Renaissance des Umweltschutzes

Wien (OTS) - Der Umweltschutz werde heute auf politischer Ebene zunehmend von Währungsunion, Konvergenzkriterien und Arbeitsmarktthemen verdrängt. Dabei werde übersehen, daß die vor zehn Jahren erstmals aufgestellte These, daß Umweltschutz Arbeitsplätze schaffe, mittlerweile Praxis sei. Die technologische Antwort auf die Anliegen des Umweltschutzes habe in diesen zehn Jahren den Ruf Österreichs als Technologieland wesentlich mitgeprägt. Es sei erfreulich, daß mit der EUviron 97 eine Neubelebung der ökologischen Diskussion in Wien zustandegekommen sei.

Dies sagte Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl anläßlich der Eröffnung der Kongreßmesse EUviron auf dem Wiener Messegelände.

Wiens Handelskammerpräsident Walter Nettig bezifferte die Investitionen der Österreichischen Industrie in den Umweltschutz mit 19 Mrd. Schilling (1996) und die Zahl der Arbeitsplätze in den Umwelt-Branchen mit 11.000. Er bezeichnete die Umwelttechnik als Wachstumsmarkt, der weltweit jährlich um sechs bis acht Prozent expandiere.

Messe - Generaldirektor Mag. Alfred Waschl betonte anläßlich der Eröffnung, daß sich die Messe Wien dabei eines Themas angenommen habe, bei dem Österreich anerkannte Kompetenz habe. Das weltweit anerkannte Know-how österreichischer Unternehmen in der Umwelttechnik, so Waschl, habe unser Land zum Spitzenreiter in der Umwelttechnik gemacht.

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