- 09.09.1997, 13:03:54
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Renaissance des Umweltschutzes
Wien (OTS) - Der Umweltschutz werde heute auf politischer Ebene
zunehmend von Währungsunion, Konvergenzkriterien und
Arbeitsmarktthemen verdrängt. Dabei werde übersehen, daß die vor zehn
Jahren erstmals aufgestellte These, daß Umweltschutz Arbeitsplätze
schaffe, mittlerweile Praxis sei. Die technologische Antwort auf die
Anliegen des Umweltschutzes habe in diesen zehn Jahren den Ruf
Österreichs als Technologieland wesentlich mitgeprägt. Es sei
erfreulich, daß mit der EUviron 97 eine Neubelebung der ökologischen
Diskussion in Wien zustandegekommen sei.
Dies sagte Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl anläßlich der
Eröffnung der Kongreßmesse EUviron auf dem Wiener Messegelände.
Wiens Handelskammerpräsident Walter Nettig bezifferte die
Investitionen der Österreichischen Industrie in den Umweltschutz mit
19 Mrd. Schilling (1996) und die Zahl der Arbeitsplätze in den
Umwelt-Branchen mit 11.000. Er bezeichnete die Umwelttechnik als
Wachstumsmarkt, der weltweit jährlich um sechs bis acht Prozent
expandiere.
Messe - Generaldirektor Mag. Alfred Waschl betonte anläßlich der
Eröffnung, daß sich die Messe Wien dabei eines Themas angenommen
habe, bei dem Österreich anerkannte Kompetenz habe. Das weltweit
anerkannte Know-how österreichischer Unternehmen in der
Umwelttechnik, so Waschl, habe unser Land zum Spitzenreiter in der
Umwelttechnik gemacht.
Rückfragehinweis: Wiener Messen & Congress
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