• 04.09.1997, 16:33:47
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  • OTS0167

Professor Zeichen: Kreativität als Chance

Wien (OTS) - Anstatt die derzeit besonders krasse Unsicherheit der
wirtschaftlichen Zukunft als Entschuldigung für mangelnde
Entscheidungsfreude zugebrauchen, sollte man sie vielmehr als Chance
für eigenständige Kreativität nutzen. Dieser Meinung ist jedenfalls
Universitätsprofessor DI Dr. Gerfried Zeichen, Vorstand des Instituts
für Flexible Automation der Technischen Universität Wien.

In einem heute im "Technik Report" erschienenen Gastkommentar
empfiehlt Zeichen Österreichs Technikern konkrete Problemlösungen
gegen vier von ihm geortete Hauptschwachstellen: Zum Thema
"Unsicherheit" beispielsweise schlägt Zeichen ein Bündnis zwischen
neuer Technik und schnellen Vermarktungsmöglichkeiten vor. Als
mögliche Werkzeuge sieht er Rapid Prototyping, Rapid Product
Development oder Intelligent Design mit simultaner Durchführung von
Kalkulation und Risikobewertung. Gegen "Know-how- und
Kapitalschwächen" könnte schon am Beginn einer Produktidee
Zusammenarbeit von Know-how- und Kapitalgebern helfen. Das Werkzeug
heißt Holistic Manufacturing, eine Kooperation von
Branchenspezialisten sowie aller beteiligten Funktionen, von
Produktentwicklung und Vermarktung bis zu Werbung und Finanzierung.
"Kulturstreit" zwischen Leistungs- und Sozialorientierung entsteht
nach Ansicht von Professor Zeichen aus Angst und Unwissenheit.
Dagegen empfiehlt sich Transparenz und Einbinden aller beteiligten
Funktionen, und u.a.des Betriebsrates. Die besten Werkzeuge sind
Prozeß- und Zielkostenmanagement. Und zum Thema "Flexibilität" meint
der Wissenschaftler: "Die Veränderungsbereitschaft ist das
Selbstverständnis einer humanen Arbeitswelt. Die durch Flexibilität
verursachte Anpassungsbereitschaft ist eine Chance für bessere Preise
und niedrigere Kosten. Beides ist für Österreichs Export
überlebenswichtig. Flexibilität bedeutet aber auch Individualisierung
und fördert die freie Entfaltung verschiedener Begabungen und
Neigungen. Als Werkzeuge sehe ich technische und organisatorische
Simulationen, virtuelle Unternehmensmodelle und Angebotserstellung,
Evaluierung von Produkten und Dienstleistungen durch Multimedia."

Dieser Gastkommentar im "Technik Report" ist der erste seiner Art
und wesentlicher Teil der vom WEKA-Verlag in allen seinen
Zeitschriften realisierten Leserorientierung. Diese zeigt sich auch
in den sorgfältig recherchierten Hintergrundberichten, in den
Fachartikeln zu aktuellen Schwerpunktthemen, dem breit gefächerten
"Technoskop" und dem neu eingeführten Cartoon. Der "Technik Report"
ist das polytechnische Medium, welches der österreichischen Industrie
wesentliche positive Impulse und Fachinformationen liefert. Darüber
hinaus versteht sich die Zeitschrift als Katalysator für Kreativität,
Produktion und Marketing. Sie erscheint monatlich in einer
ÖAK-kontrollierten Auflage von 13.000 Exemplaren und wendet sich im
Rahmen dieser "qualified circulation" an exakt definierte
Entscheidungsträger in allen relevanten Unternehmen. >

Rückfragehinweis: WEKA Verlag
Technik Report
Dr. Georg Strzyzowski
Linzer Straße 430
A-1140 Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS

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