Professor Zeichen: Kreativität als Chance

Wien (OTS) - Anstatt die derzeit besonders krasse Unsicherheit der wirtschaftlichen Zukunft als Entschuldigung für mangelnde Entscheidungsfreude zugebrauchen, sollte man sie vielmehr als Chance für eigenständige Kreativität nutzen. Dieser Meinung ist jedenfalls Universitätsprofessor DI Dr. Gerfried Zeichen, Vorstand des Instituts für Flexible Automation der Technischen Universität Wien.

In einem heute im "Technik Report" erschienenen Gastkommentar empfiehlt Zeichen Österreichs Technikern konkrete Problemlösungen gegen vier von ihm geortete Hauptschwachstellen: Zum Thema "Unsicherheit" beispielsweise schlägt Zeichen ein Bündnis zwischen neuer Technik und schnellen Vermarktungsmöglichkeiten vor. Als mögliche Werkzeuge sieht er Rapid Prototyping, Rapid Product Development oder Intelligent Design mit simultaner Durchführung von Kalkulation und Risikobewertung. Gegen "Know-how- und Kapitalschwächen" könnte schon am Beginn einer Produktidee Zusammenarbeit von Know-how- und Kapitalgebern helfen. Das Werkzeug heißt Holistic Manufacturing, eine Kooperation von Branchenspezialisten sowie aller beteiligten Funktionen, von Produktentwicklung und Vermarktung bis zu Werbung und Finanzierung. "Kulturstreit" zwischen Leistungs- und Sozialorientierung entsteht nach Ansicht von Professor Zeichen aus Angst und Unwissenheit. Dagegen empfiehlt sich Transparenz und Einbinden aller beteiligten Funktionen, und u.a.des Betriebsrates. Die besten Werkzeuge sind Prozeß- und Zielkostenmanagement. Und zum Thema "Flexibilität" meint der Wissenschaftler: "Die Veränderungsbereitschaft ist das Selbstverständnis einer humanen Arbeitswelt. Die durch Flexibilität verursachte Anpassungsbereitschaft ist eine Chance für bessere Preise und niedrigere Kosten. Beides ist für Österreichs Export überlebenswichtig. Flexibilität bedeutet aber auch Individualisierung und fördert die freie Entfaltung verschiedener Begabungen und Neigungen. Als Werkzeuge sehe ich technische und organisatorische Simulationen, virtuelle Unternehmensmodelle und Angebotserstellung, Evaluierung von Produkten und Dienstleistungen durch Multimedia."

Dieser Gastkommentar im "Technik Report" ist der erste seiner Art und wesentlicher Teil der vom WEKA-Verlag in allen seinen Zeitschriften realisierten Leserorientierung. Diese zeigt sich auch in den sorgfältig recherchierten Hintergrundberichten, in den Fachartikeln zu aktuellen Schwerpunktthemen, dem breit gefächerten "Technoskop" und dem neu eingeführten Cartoon. Der "Technik Report" ist das polytechnische Medium, welches der österreichischen Industrie wesentliche positive Impulse und Fachinformationen liefert. Darüber hinaus versteht sich die Zeitschrift als Katalysator für Kreativität, Produktion und Marketing. Sie erscheint monatlich in einer ÖAK-kontrollierten Auflage von 13.000 Exemplaren und wendet sich im Rahmen dieser "qualified circulation" an exakt definierte Entscheidungsträger in allen relevanten Unternehmen. >

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