Trotz Ferienendes in Ostösterreich wenig Unfälle Dennoch: Heuer schon 715 Verkehrstote

Wien (OTS) - Trotz des Rückreiseverkehrs zum Schulbeginn in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gab es in der vergangenen Woche auffallend wenig Verkehrstote. Insgesamt kamen vom 25. bis zum 31. August 1997 - acht Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben.

Damit sind heuer - nach vorläufigen Zahlen - bereits 715 Menschenleben zu beklagen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es - nach endgültigen Zahlen - 681. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit meint angesichts der steigenden Opferzahlen: "Von einer positiven Unfallbilanz zu sprechen, wie erst in der vergangenenen Woche ÖVP-Verkehrssprecher Helmut Kukacka, ist purer Zynismus. Die Halbjahres-Unfallbilanz des KfV zeigt deutlich, daß mit der Einführung der 0,5-Promillegrenze und des Punkteführerscheines nicht mehr zugewartet werden darf." Verglichen mit dem ersten Halbjahr 1996 gab es heuer um 13 Prozent mehr Verkehrstote.

In der abgelaufenen Woche starben bei acht tödlichen Verkehrsunfällen acht Menschen, vier davon am Wochenende. Hauptunfallursache war einmal mehr nicht angepaßte Geschwindigkeit (vier Unfälle). Drei der Unfälle hatten Vorrangverletzungen zur Ursache. Zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

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