AK gefährdet Sozialpartnereinigung in der Lehrlingsfrage

Wortbruch bei Wochenendruhe für Lebensmittelgewerbe

Wien (PWK) - "Bei der am 28. August 1997 abgehaltenen Sitzung im Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales haben die Vertreter der Arbeiterkammer ihre Zusage zu einer bereits erfolgten einvernehmlichen Lösung für die Wochenendruhe für Bäcker, Fleischer, Konditoren und Molker im Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz (KJBG) wieder zurückgezogen", kritisiert Robert Skoumal, Bundesinnungsgeschäftsführer der Nahrungsgruppe in der Wirtschaftskammer Österreich den Wortbruch der Arbeiterkammer. ****

Aufgrund einer Vorsprache der Bundesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe bei Sozialministerin Eleonora Hostasch hatte diese bei sozialpartnerschaftlicher Einigung und EU-Konformität eine schnelle Reparatur der Wochenendruhebestimmungen im KJBG im Parlament zugesagt. Im Sozialministerium haben sich Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaft und der Arbeiterkammer bereits am 1. August 1997 geeinigt, daß für Lehrlinge der betroffenen Lebensmittelbranchen eine ununterbrochene Wochenendruhe von 43 Stunden vorgesehen wird. Diese EU-konforme Regelung, die der bisherigen Praxis entspricht, wird nun von der Arbeiterkammer in Frage gestellt.

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Robert Skoumal

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