EA-Generali Gruppe bietet "Euro-Garantie"

Wien (OTS) - Neue Euro-Produkte ab 1999 - keine Mehrbelastung
der Versicherten durch Euro-Umstellung.

Weit fortgeschritten sind bei der EA-Generali Gruppe die Vorbereitungen für die Einführung des Euro. Die Eckpfeiler der Umstellungsstrategie wurden bereits erarbeitet. "Wir sind ja schon heute eine europäische Gruppe," betont DDr. Günter Neumann, im Vorstand der börsennotierten Holding EA-Generali AG, Wien, für die gruppenweite Koordination der Euro-Umstellung verantwortlich. Mit fünf Versicherungsgesellschaften in Österreich und ebenfalls fünf Gesellschaften in Deutschland deckt die Gruppe den
deutschsprachigen Euro-Raum bereits jetzt voll ab. Allein in
diesen beiden Ländern beträgt das Prämienaufkommen der Gruppe mehr als 40 Mrd. ATS/5,7 Mrd. DM. Neumann: "Wir können dadurch den Kunden fundiertes Markt-Know-how über den gesamten deutschsprachigen Euro-Raum bieten, was uns in Österreich gegenüber anderen Gesellschaften einen weiteren Wettbewerbsvorteil bringt." Darüber hinaus stehen das Produkt-Know-how der Schwestergesellschaften im Rahmen der weltweiten Generali-Gruppe
zur Verfügung.

Zur von Wien aus gesteuerten EA-Generali Gruppe zählen im Hinblick auf die Euro-Einführung in Österreich die EA-Generali AG (Holding), Interunfall, Erste Allgemeine, Generali Leben und Europäische Reiseversicherung und in Deutschland die Generali Versicherung, Generali Münchener Leben, Generali Kranken, Generali Rechtsschutz und Futura Leben.
Die EA-Generali Gruppe ist mit einem konsolidierten Prämienaufkommen von 42,8 Mrd. ATS/6 Mrd. DM Österreichs bedeutendste Versicherungsgruppe. Sie umfaßt Gesellschaften in Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowenien und in der Slowakei.

Heute bereits feststehende Eckpfeiler im Hinblick auf die gar
nicht mehr ferne Einführung des Euro:
- Die "Euro-Garantie" für die Versicherten.
- Die Entwicklung neuer Euro-Produkte.
- Die doppelte Preisauszeichnung bereits ab 1. Jänner 1999.
- Die Bilanzdarstellung in Euro ab 1999.

"Euro-Garantie": Keine Nachteile für die Versicherten

Die Gesellschaften der EA-Generali Gruppe garantieren ihren Versicherungskunden, daß ihnen durch die Umstellung der Währungen auf Euro keine negativen Auswirkungen in ihren Versicherungsverträgen entstehen. Es tritt somit durch die Währungsumstellung in den Verträgen kein Wertverlust ein. Außerdem besteht Vertragskontinuität, das heißt insbesonders, daß der Versicherer alle bestehenden Verträge weiterhin voll erfüllen wird. Die Kosten für die Umstellung werden nicht auf die Kunden abgewälzt.

Die Umstellungen von in nationalen Währungen bestehenden Versicherungsverträgen auf den Euro erfolgt - einer Forderung der Konsumentenschützer entsprechend - mit dem fixen Umrechnungsfaktor gegen Ende der Übergangsphase. Allfällig notwendige Rundungen werden jedenfalls zugunsten der Kunden erfolgen. Die Kunden
erhalten dann aktuelle Polizzennachträge mit Euro-Angaben, aus denen die genaue Umrechnung ersichtlich sein wird.

Die Kunden der EA-Generali Gruppe in Österreich und Deutschland haben nicht nur keine Verschlechterungen zu befürchten, sondern können ganz im Gegenteil mit Vorteilen rechnen.

Neue Euro-Produkte ab 1999

Durch die Markteinführung neuer Euro-Versicherungsprodukte ab
1. Jänner 1999 werden die Versicherten Vorteile gegenüber vergleichbaren Produkten in nationaler Währung lukrieren können. Euro-Produkte werden zunächst gruppenweit in den Sparten Leben, Unfall, Eigenheim und Allgemeine Haftpflicht zum Einsatz kommen.
Die Vorteile dieser Euro- Versicherungen werden u.a. in Deckungserweiterungen, höheren Versicherungssummen und neuen, variablen Veranlagungsformen in der Lebensversicherung sowie europaweiten Assistanceleistungen bestehen.
Die konzernweite Strukturierung der Euro-Produkte basiert auf
einer einheitlichen Plattform mit diversen Customizing-Möglichkeiten. Damit kann jedes Gruppenunternehmen zwischen der Nordsee und dem Wörther See regionalen und zielgruppenspezifischen Kundenbedürfnissen flexibel entsprechen.

Die neuen Euro-Produkte können sowohl von bestehenden Kunden
als auch von Neukunden in Anspruch genommen werden, so daß sich für die Versicherten schon in der Übergangsphase zum Euro ab 1. Jänner 1999 und nicht erst bei der Einführung des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel (derzeit vorgesehen 1. Jänner 2002) konkrete Vorteile ergeben.

Neben der Entwicklung dieser Euro-Produkte werden selbstverständlich auch die bestehenden Produkte der einzelnen Konzernunternehmen in Österreich und Deutschland mit der Möglichkeit einer Auszeichnung in runden Euro-Summen bereits ab 1. Jänner 1999 angeboten.

Doppelte Preisauszeichnung

Als besondere Serviceleistung für die Kunden werden Versicherungsverträge der Gruppengesellschaften schon ab dem
Beginn der Übergangsphase eine doppelte Preisauszeichnung der relevanten Daten - also etwa der Prämien und der Versicherungssummen - aufweisen. Damit geht die EA-Generali Gruppe über die zu erwartenden gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus.

Generell werden die Kunden bereits ab Herbst 1997 im Rahmen
einer Informationskampagne über die Umstellungsstrategie und die konkreten Auswirkungen auf die Versicherungsverträge informiert. Für die Kunden wird übrigens eine Euro-Hotline eingerichtet werden; in den dezentralen Stellen werden Euro-Beauftragte für Informationen zur Verfügung stehen.

Konzernbilanz in Euro

Als internationaler Konzern stellt sich die EA-Generali Gruppe schon frühzeitig auf freiwilliger Basis auch in der Bilanzierung der europäischen Herausforderung. So ist beabsichtigt, bereits die konsolidierte Bilanz 1999 ergänzend auch in Euro darzustellen; gesetzlich wird die Euro-Bilanzierung erst für das Jahr 2002 vorgeschrieben sein.

Positive Perspektiven für Kapitalveranlagung

Für die Kapitalveranlagung - die EA-Generali Gruppe verfügt über Kapitalanlagen in einer Größenordnung von 135 Mrd. ATS/19 Mrd. DM - sieht die EA-Generali Gruppe ebenfalls positive Perspektiven im Zusammenhang mit der Euro-Umstellung. Wichtigste Kriterien sind dabei die Wahrung der Geldwertstabilität, der Entfall von Währungsverlusten und die Vermeidung von Kosten der Währungstransaktionen sowie die Möglichkeit, im Wertpapierbereich europaweit die besten Emittenten ins Portefeuille zu nehmen.

Die Werthaltigkeit der Kapitalanlagen und damit auch der "Wert" der Versicherungsverträge vor allem in der Lebensversicherung sind durch die europaweite Festlegung von Stabilitätskriterien langfristig gesichert; dazu wird auch die Verpflichtung der Europäischen Zentralbank zur stabilen Geldpolitik beitragen. Eine weitere Steigerung sollte sich durch die Bedeutung des Euro als internationale Leitwährung ergeben.

Informatik: Euro und Jahr 2000

Große Herausforderungen kommen durch die Euro-Umstellung, aber auch durch den Jahrtausendwechsel auf die Informatik zu. Die EA-Generali bereitet sich seit Jahren auf diese Umstellung vor. Die erforderlichen Lösungen werden bereits in der neuen Informatik-Plattform "Phönix" berücksichtigt sein. Mit dieser Informatik-Plattform können Versicherungsprodukte flexibel an die Markterfordernisse angepaßt werden.

Innovationsschub und Kostendruck

"Als europäische Versicherungsgruppe begrüßen wir die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung," resümiert DDr. Günter Neumann.

"Die Konsumenten, aber auch die Aktionäre profitieren von einem enormen Innovationsschub, der durch die Herausforderungen der Euro-Umstellung ausgelöst wurde und dem sich die Versicherungsunternehmen nun zu stellen haben." Dem erhöhten Kostendruck begegnet die EA-Generali-Gruppe mit Business Re-engineering-Programmen, um in organisatorischen Bereichen Arbeitsabläufe zu optimieren.

Zur EA-General Gruppe - dem von Wien aus gesteuerten Teil der weltweiten Generali Group - zählen im deutschsprachigen Euro-Raum folgende Versicherungsgesellschaften:
EA-Generali AG, Wien
Erste Allgemeine Versicherungs-AG, Wien
Generali Allgemeine Lebensversicherung AG, Wien
Interunfall Versicherung AG, Wien
Europäische Reiseversicherung AG, Wien
Generali Versicherungs-AG, München
Generali Münchener Lebensversicherung AG, München
Generali Krankenversicherung AG, München
Generali Rechtsschutz-Versicherungs-AG, München
Futura Lebensversicherung AG, Frankfurt

Rückfragen & Kontakt:

Josef Hlinka
Tel.: (01) 534 01-1375
e-mail: josef_hlinka@ea-generali.com

EA-Generali AG

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