- 14.08.1997, 13:16:42
- /
- OTS0115
WWF: Weiteres Verharmlosen ist unverantwortlich Trinkwasser ist sehr wohl mit Nitrat belastet - Meßergebnisse stammen von staatlich akkreditierter Prüfstelle=
Wien (OTS) - Die Naturschützer des World Wide Fund for Nature
(WWF) weisen alle Anschuldigungen der Niederösterreichischen
Landeskorrespondenz zurück. "Wir sind sogar eher betroffen, daß von
den verantwortlichen Politiker offensichtlich weiterhin versucht
wird, die Trinkwassersituation zu verharmlosen", sagt Mag. Simone
Lughofer, Wasserexpertin des WWF.
Von Panikmache kann gar keine Rede sein. Auch der Vorwurf, der
WWF hätte "falsche Ergebnisse selbsternannter Experten"
veröffentlicht, ist aus der Luft gegriffen. "Die Meßergebnisse aus
Drasenhofen und Ennsdorf, gegen deren Bürgermeister wir auch Anzeige
erstattet haben, stammen vom staatlich akkreditierten
Untersuchungslabor MAPAG in Zusammenarbeit mit dem Hygieniker Univ.
Prof. Dr. Herbert Weidlich in Wien", bestätigt Lughofer. Von
"selbsternannten Experten" kann also wirklich keine Rede sein. Und
sie verwehrt sich gegen die Untergriffe der NÖ. Landskorrespondenz:
"Was der WWF betreibt, ist sicher keine Panikmache. Vielmehr
durchstoßen wir die Mauer des Schweigens, die das Trinkwasser in
weiten Teilen Niederösterreichs noch immer umgibt!"
Der WWF lädt die Verantwortlichen der Nö. Landersregierung gerne
zu einem Gespräch ein. Lughofer: "Sauberes Wasser ist weder die
Domäne des WWF noch des Landes. Vielmehr muß es ein gemeinsames
Anliegen sein!"
Rückfragehinweis: WWF Österreich, Markus Grieshofer, 01/48817-232
ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WWF/OTS






