WWF: Weiteres Verharmlosen ist unverantwortlich Trinkwasser ist sehr wohl mit Nitrat belastet - Meßergebnisse stammen von staatlich akkreditierter Prüfstelle

Wien (OTS) - Die Naturschützer des World Wide Fund for Nature
(WWF) weisen alle Anschuldigungen der Niederösterreichischen Landeskorrespondenz zurück. "Wir sind sogar eher betroffen, daß von den verantwortlichen Politiker offensichtlich weiterhin versucht wird, die Trinkwassersituation zu verharmlosen", sagt Mag. Simone Lughofer, Wasserexpertin des WWF.

Von Panikmache kann gar keine Rede sein. Auch der Vorwurf, der WWF hätte "falsche Ergebnisse selbsternannter Experten" veröffentlicht, ist aus der Luft gegriffen. "Die Meßergebnisse aus Drasenhofen und Ennsdorf, gegen deren Bürgermeister wir auch Anzeige erstattet haben, stammen vom staatlich akkreditierten Untersuchungslabor MAPAG in Zusammenarbeit mit dem Hygieniker Univ. Prof. Dr. Herbert Weidlich in Wien", bestätigt Lughofer. Von "selbsternannten Experten" kann also wirklich keine Rede sein. Und sie verwehrt sich gegen die Untergriffe der NÖ. Landskorrespondenz:
"Was der WWF betreibt, ist sicher keine Panikmache. Vielmehr durchstoßen wir die Mauer des Schweigens, die das Trinkwasser in weiten Teilen Niederösterreichs noch immer umgibt!"

Der WWF lädt die Verantwortlichen der Nö. Landersregierung gerne zu einem Gespräch ein. Lughofer: "Sauberes Wasser ist weder die Domäne des WWF noch des Landes. Vielmehr muß es ein gemeinsames Anliegen sein!"

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WWF Österreich, Markus Grieshofer, 01/48817-232

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