RWE AG strebt eine einvernehmliche Neuordnung der Stimmrechtsverhältnisse an

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Es ist daran gedacht, die überwiegend
von kommunalen Aktionären gehaltenen Namensaktien mit Mehrstimmrecht in Inhaber-Stammaktien mit einfachem Stimmrecht umzuwandeln. In dem Umfang, in dem dadurch Mehrstimmrechte untergehen, sollen die Vorzugsaktionäre die Möglichkeit erhalten, Vorzugsaktien in Stammaktien mit einfachem Stimmrecht umzuwandeln. Durch diese Maßnahme bleibt die Gesamtzahl der Stimmen unverändert.

Die Umwandlung der Vorzugsaktien wird auf freiwilliger Basis gegen Zahlung einer noch zu bestimmenden Umwandlungsprämie erfolgen. Diese fließt an die Namensaktionäre als Kompensation für die Aufgabe ihrer Mehrstimmrechte. Die Höhe der Umwandlungsprämie soll sich an der längerfristigen durchschnittlichen Kursdifferenz zwischen Stamm- und Vorzugsaktien der RWE AG orientieren und einen unter Marktgegebenheiten angemessenen Teil dieser Differenz ausmachen.

Der Vorstand der RWE AG regt an, daß der Verband der kommunalen RWE- Aktionäre (VkA), der die Interessen der Kommunen bei der RWE AG vertritt, Gespräche aufnimmt, um das angedachte Modell zu konkretisieren und die Möglichkeiten der Umsetzung zu prüfen.

Die Umsetzung des Konzepts bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung der RWE AG.

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