AK: Benzinpreissenkung ungenügend

Massiver Druck hat gewirkt - trotzdem Benzingipfel notwendig: Benzinpreise müssen auf europäisches Niveau -Ungerechtfertigte und überhastete Erhöhung vom Freitag kostete Konsumenten rund 7 Mio

Wien (AK) - Als für die Konsumenten erfreulich, aber zu
gering und daher ungenügend bezeichnet die AK in einer ersten Stellungnahme die für heute angekündigt Benzinpreissenkung. Die AK fordert die Mineralölwirtschaft auf, die letzten Preissteigerungen seit Anfang August zur Gänze zurückzunehmen.
Die heutige Preissenkung zeige aber, daß die massive Kritik der letzten Woche an der Vorgangsweise der Mineralölwirtschaft
gewirkt habe. Hätte die Mineralölwirtschaft, wie von der AK verlangt, bei Erhöhungen ebenso abwartend gehandelt wie sie es
bei Preissenkungen zu tun pflegen, wären den Konsumenten nach ersten vorsichtigen Schätzungen allein in den letzten drei Tagen rund sieben Millionen Schilling erspart geblieben. Die AK hält ihren Vorwurf, daß der Benzinpreis im europäischen Vergleich in Österreich viel zu hoch ist, aufrecht. Daher bleibe auch die Forderung nach einem Benzingipfel bestehen. Die AK hat diesen Vorschlag heute, Montag, in einem Brief Wirtschaftsminister Farnleitner unterbreitet. Auf dem Gipfel solle, so die AK,
zwischen Wirtschaftsminister, Sozialpartnern und Mineralölwirtschaft über eine schrittweise Reduktion des Benzinpreises auf europäisches Niveau gesprochen werden. Darüberhinaus gehe es darum, ungerechtfertigte und überhastete Preislawinen wie in den letzten 14 Tagen zukünftig zu
verhindern. ****

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