- 07.08.1997, 11:59:38
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- OTS0095
Verhandlungen mit Verkehrsunternehmen werden fortgesetzt
Familienministerium strebt Einigung an
Wien (OTS) - Wie auch im vergangenen Jahr wurden auch heuer
Verträge mit einzelnen Verkehrsunternhemen aufgekündigt, um die
Bedingungen für die Schülerfreifahrt gerechter zu gestalten und zu
verbessern. Langfristiges Ziel des Familienministeriums ist es, die
Schüler in die Verkehrsverbünde aufzunehmen. In einem ersten Schritt
soll ein Rationalisierungspotential in der Höhe von rund 5%
vereinbart werden. Diese Vorgangsweise wurde auch mit dem
Verkehrsministerium akkordiert.
Das Familienministerium selbst hat Verträge mit den Unternehmungen
und steht somit in keinem Vertragsverhältnis zum Verkehrsverbund. Es
liegt daher in der Verantwortung der Verbundpartner dafür Sorge zu
tragen, daß der Kärntner Verkehrsverbund weiter Bestand hat. Der
Appell von der AK Kärnten an das Familienministerium dafür Sorge zu
tragen, daß der Verbund nicht aufgelöst wird, wäre daher an die
Verbundpartner zu richten. Das Familienministerium hat jedenfalls am
Fortbestand des Kärntner Verkehrsverbundes Interesse.
Das Familienministerium führt seit mehreren Wochen intensive
Gespräche und Verhandlungen mit den betroffenen Unternehmungen, und
ist zuversichtlich, wie auch im vergangenen Jahr, zu neuen
Vertragsabschlüssen zu kommen. Selbstverständlich werden die
Verhandlungen auch in Zukunft fortgeführt. Dies ist allerdings nur
dann sinnvoll, wenn auch von den anderen Partner nach Lösungen
gesucht wird.
Rückfragehinweis: Bundesministerum für Umwelt
Jugend & Familie
Dr. Inge Nemec
Tel.: (01) 515 22 DW 5051
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