Heuer nimmt die neugegründete ÖBB-Stiftung 158 Lehrlinge auf

ÖBB und Eisenbahnergewerkschaft leisten Beitrag zur Jugendbeschäftigung

Wien (OTS) - "Die ÖBB bringen ihre volle Kapazität bei der Lehrlingsausbildung ein", kommentiert ÖBB-Finanzvorstand Fritz Proksch den erfolgreichen Abschluß der Gründungsverhandlungen für die ÖBB-Lehrlingsstiftung, die über Initiative der Gewerkschaft der Eisenbahner und mit besonderer Unterstützung von Verkehrsminister Caspar Einem ins Leben gerufen wird.

Stiftungsgründer sind die ÖBB, die Finanzierung der Stiftung - im ersten Jahr maximal 40 Mio. S - ist im Sinne des Beschäftigungsprogrammes der Bundesregierung gesichert.

Im ersten Jahr der Stiftung werden 158 Lehrlinge aufgenommen, davon 50 weibliche, die alle bei den ÖBB ausgebildet werden. Die ÖBB selbst nehmen heuer 250 Lehrlinge auf, der tatsächliche Eigenbedarf liegt bei 80. Mit den insgesamt 408 Lehrlingen werden die vorhandenen Ausbildungs- kapazitäten der ÖBB zu 100 Prozent genutzt: "Das halte ich aus sozialer und volkswirtschaftlicher Sicht für sehr sinnvoll", betont Proksch. Gerhard Nowak, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner, bezeichnet diese Lösung als "hoffentlich beispielgebenden Schritt und Beitrag zur Lösung der allgemeinen Beschäftigungsproblematik im Jugendbereich". Die Lehrlinge erhalten eine Top-Ausbildung, wurden doch die ÖBB im Februar 1995 vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Angelegenheiten als "Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" anerkannt. Nach Abschluß der Lehre wird es eine der Aufgaben der neuen Stiftung sein, die ausgebildeten Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen.

Nachstifter gesucht

"Die ÖBB-Lehrlingsstiftung ist offen für die Teilnahme weiterer Unternehmen. Nachstifter sind erwünscht und willkommen", kündigt Proksch an. Die Stiftung wird für alle öffentlichen Verkehrsunternehmen im Bundesbesitz oder solche mit Bundesbeteiligung gegründet. In einem zweiten Schritt ist auch eine Erweiterung um private Verkehrsbetriebe angedacht.

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