• 06.08.1997, 10:16:21
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Heuer nimmt die neugegründete ÖBB-Stiftung 158 Lehrlinge auf

ÖBB und Eisenbahnergewerkschaft leisten Beitrag zur Jugendbeschäftigung

Wien (OTS) - "Die ÖBB bringen ihre volle Kapazität bei der
Lehrlingsausbildung ein", kommentiert ÖBB-Finanzvorstand Fritz
Proksch den erfolgreichen Abschluß der Gründungsverhandlungen für die
ÖBB-Lehrlingsstiftung, die über Initiative der Gewerkschaft der
Eisenbahner und mit besonderer Unterstützung von Verkehrsminister
Caspar Einem ins Leben gerufen wird.

Stiftungsgründer sind die ÖBB, die Finanzierung der Stiftung - im
ersten Jahr maximal 40 Mio. S - ist im Sinne des
Beschäftigungsprogrammes der Bundesregierung gesichert.

Im ersten Jahr der Stiftung werden 158 Lehrlinge aufgenommen,
davon 50 weibliche, die alle bei den ÖBB ausgebildet werden. Die ÖBB
selbst nehmen heuer 250 Lehrlinge auf, der tatsächliche Eigenbedarf
liegt bei 80. Mit den insgesamt 408 Lehrlingen werden die vorhandenen
Ausbildungs- kapazitäten der ÖBB zu 100 Prozent genutzt: "Das halte
ich aus sozialer und volkswirtschaftlicher Sicht für sehr sinnvoll",
betont Proksch. Gerhard Nowak, der Vorsitzende der Gewerkschaft der
Eisenbahner, bezeichnet diese Lösung als "hoffentlich
beispielgebenden Schritt und Beitrag zur Lösung der allgemeinen
Beschäftigungsproblematik im Jugendbereich". Die Lehrlinge erhalten
eine Top-Ausbildung, wurden doch die ÖBB im Februar 1995 vom
Bundesministerium für Wirtschaftliche Angelegenheiten als "Staatlich
ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" anerkannt. Nach Abschluß der
Lehre wird es eine der Aufgaben der neuen Stiftung sein, die
ausgebildeten Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen.

Nachstifter gesucht

"Die ÖBB-Lehrlingsstiftung ist offen für die Teilnahme weiterer
Unternehmen. Nachstifter sind erwünscht und willkommen", kündigt
Proksch an. Die Stiftung wird für alle öffentlichen
Verkehrsunternehmen im Bundesbesitz oder solche mit Bundesbeteiligung
gegründet. In einem zweiten Schritt ist auch eine Erweiterung um
private Verkehrsbetriebe angedacht.

Rückfragehinweis: Österreichische Bundesbahnen

Pressestelle - Birgit Drapela
Tel.: 5800-35188
Fax: 5800-25010

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