Steigende Marktchancen für österreichische PKW

Statistik-Jahrbuch der Fahrzeugindustrie Österreichs - 1996 wurden 132.000 KFZ und 100.000 Fahrräder produziert

Wien (PWK) - Im vergangenen Jahr wurden erstmals 132.000 Kraftfahrzeuge von der österreichischen Fahrzeugindustrie produziert. Dies geht aus dem soeben erschienenen Statistik-Jahrbuch des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie Österreichs hervor. Allein auf den Bereich PKW/Kombi entfallen nahezu 100.000 Stück (im wesentlichen Chrysler-Voyager, Jeep Cherokee und Puch G), womit zumindest theoretisch 32 Prozent der Neuzulassungen durch österreichische Pkw gedeckt werden könnten. Für das laufende Jahr wird sogar eine Deckungsquote von nahezu 50 Prozent erwartet! ****

Auch die österreichische Fahrradindustrie durchbrach 1996 - nach den starken Produktionsrückgängen der 80er und zu Beginn der 90er Jahre - erstmals wieder die 100.000 Stück-Grenze. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Produktion von Krafträdern mit einem Volumen von 20.000 Stück. Insgesamt erwirtschafteten die Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie Österreichs rund 71 Milliarden Schilling, wobei im Durchschnitt auf einen der 30.000 Beschäftigten ein Produktionswert von 2,4 Millionen Schilling entfiel.

Die automotiven Zulieferexporte für Pkw und Kombi übertrafen 1996 neuerlich die Pkw-Importe mit rund zehn Prozent (dies entspricht einer Deckungsquote von 110 Prozent). Bedeutendstes Zulieferexportprodukt ist hierbei die Motoren- und Getriebefertigung, die im vergangenen Jahr auf 1,5 Millionen Stück anwuchs - damit entfällt statistisch gesehen - auf fünf Einwohner ein Motor bzw. ein Komplettgetriebe.

Für Interessenten gibt es das Statistik-Jahrbuch beim Fachverband der Fahrzeugindustrie Österreichs; Tel: (01)50105/4800, E-Mail:
fahrzeuge@wk.or.at, Fax: (01)50206/289.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Fahrzeugindustrie
Tel: 01/50105-4805

Mag. Walter Linszbauer

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