Polen: Nochmaliger Spendenaufruf - Rotes Kreuz versorgt Tausende mit Trinkwasser Wien (ÖRK) - Noch immer sind große Teile Polens und Tschechiens

vom Hochwasser bedroht, noch immer sind fünfzehn Mitarbeiter des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) in der Region Breslau tätig, um sauberes Trinkwasser für die Katastrophenopfer herzustellen.
Das ÖRK hatte bereits vor einer Woche drei Schnelleinsatz-Gruppen (ERUs - Emergency Response Units) "Speciaslised Water" in das Katastrophengebeit entsandt.

"Viele Menschen sind überhaupt ohne Dach über dem Kopf und brauchen buchstäblich alles, bis zur Zahnbürste", sagt Bernhard Jany, der Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK). Auch ein Ende der Produktion von Trinkwasser ist im Moment nicht abzusehen, meint der Rotkreuz-Sprecher: "Der Einsatz kann noch Wochen dauern. Die Entsendung eines Folgeteams ist für das Wochenende geplant."

Die österreichischen Rotkreuz-Helfer stellen Tag für Tag 250.000 Liter Trinkwasser her. Die Bevölkerung wird bei zwei Wasserentnahmestellen und direkt mit Tankfahrzeugen versorgt. "Die Menschen kommen mit Kanistern und Eimern, im Laufe des Tages
stehen Tausende Schlange", sagt Bernhard Jany. "Darüberhinaus versorgen die ÖRK-Mitarbeiter auch ein komplettes Krankenhaus mit Trinkwasser und kümmern sich um die Verlegung von Rohrleitungen,
um Industriewasser für die sanitären Anlagen einzuleiten."

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht weiterhin um Spenden auf
das Konto PSK 2.345.000, Kennwort "Hochwasser Polen" und auch um Spenden für die Hochwasser-Opfer in Österreich unter dem Kennwort "Hochwasser Österreich". Erlagscheine in allen Postämtern!

Rückfragenhinweis: ÖRK/Pressestelle

Mag.Robert Dempfer
Tel.(0222)58900-153
www.redcross.or.at
22. Juli 1997

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