EU-Polen/Verhandlungen: weiterer Impuls für Österreichs Exporte

Besondere Chancen für österreichische Firmen: Bausektor und Umweltschutz-Österreichs Energieimport aus Polen geht zurück

Wien (PWK) - Die bevorstehenden Beitrittsverhandlungen Polens mit der EU werden den derzeit schon sehr dynamischen österreichisch-polnischen Wirtschaftschaftsbeziehungen einen starken Impuls verleihen, ist der Polen-Referent der Wirtschaftskammer Österreich, Wolfgang Harwalik, überzeugt. Polen werde die für die Außenwirtschaft relevanten Normen und Vorschriften beschleunigt dem EU-Standard angleichen, wodurch schon bald viele Handelshemmnisse wegfallen werden. ****

Österreichs Exporte nach Polen sind 1996 gegenüber 1995 um 14,6 Prozent auf neun Mrd. Schilling angewachsen. Damit hat Polen in der Rangliste unserer Exportmärkte Schweden und Rußland überholt und steht nun an 14. Stelle. Wichtigste Ausfuhrprodukte sind Maschinen, elektronische Geräte, Papier und Pappe, chemische Produkte. Besonders gute Marktchancen hat Österreich laut Harwalik auf dem Bausektor und im Umweltschutz.

Österreichs Einfuhren aus Polen sind 1996 um 11 Prozent auf 5,6 Mrd. S gesunken. Ausschlaggebend dafür war ein starker Rückgang bei den Energieimporten (Kohle, Strom) - Österreichs traditionell wichtigster Importposition aus Polen. Bei Fertigwarenimporten ist hingegen ein Aufwärtstrend zu beobachten.

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Dr. Wolfgang Harwalik

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