Klupper plädiert erneut für vorübergehenden Bundesheereinsatz an den Grenzen

An den EU-Außengrenzen fehlen noch immer 300 Beamte

Niederösterreich. 26.6.97 (NÖI) Im Rahmen der Eröffnung der neuen Grenzstation in Berg, wies der Sicherheitssprecher der
NÖVP, LAbg. Hans Klupper, erneut darauf hin, daß es hoch an der Zeit sei, endlich die personellen Voraussetzungen für die Absicherung der EU-Außengrenzen zu schaffen. Der Innenminister
ist hier gefordert endlich zu handeln.****

"Eine geeignete Sicherung unserer 400 km langen niederösterreichischen Ostgrenze ist noch immer nicht gegeben,
weil nach wie vor 300 Exekutivbeamte fehlen. Vor allem für
einen wirkungsvollen Einsatz an der "Grünen Grenze" zu
Tschechien, ist der volle Personalstand unbedingt notwendig.
Ist dies nicht möglich, plädiere ich erneut für einen vorübergehenden Assistenzeinsatz des Bundesheeres. So ist die Ausrüstung und die personelle Situation des Bundesheeres für
einen befristeten Einsatz sicherlich bestens geeignet.
Hauptziel muß nämlich sein, daß die Sicherheit für unsere Bevölkerung gewahrt bleibt bzw. in den Grenzregionen verbessert wird - egal ob dies durch den Einsatz des Bundesheeres oder
durch die Grenzgendarmerie erreicht wird", betonte Klupper.

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