Egerer: Schulkonzept 2000 für landwirtschaftliche Fachschulen bringt Europareife

Niederösterreich, 26.6.97 (NÖI) Ein neues Ausbildungssystem
in landwirtschaftlichen Fachschulen, das Schulsystem 2000 soll
diese Schulen noch attraktiver und europareifer machen. "Eine wesentliche Neuerung dabei ist die "Modularisierung", stellte
LAbg. Maria Luise Egerer fest.****

So beginnt das Modul 1 mit einer zweijährigen
Grundausbildung und endet mit der Erfüllung der
Berufschulpflicht. Das Modul 2 bietet zwei Wahlmöglichkeiten
für Hofübernehmer, oder für Nebenerwerbsbauern und endet mit
dem Unternehmer- und Meisterlehrgang. Bei beiden Modellen ist
die Fremdpraxis Pflicht, erklärte Egerer.

"Das neue Modulsystem gibt den Schülern die Möglichkeit,
sich noch besser auf eine bestimmte Fachrichtung zu
spezialisieren. Es gibt nämlich die Möglichkeit
schulübergreifend im Blockunterricht die Ausbildung zu machen.
In Zukunft wird jede Schule ihr eigenes Profil haben, wie zum Beispiel die Bergbauernschule, die Weinbauschule, oder die
Schule für Wald- und Forstwirtschaft etc. Nicht zuletzt tritt
mit diesem neuen Schulsystem eine Verbesserung der Ausbildungsqualität und eine bessere Anschlußmöglichkeit zu berufsbildenden höheren Schulen ein, betonte Egerer.

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