Greenpeace setzt Energie-Aktion an Fassade des Wirtschaftsministeriums fort

Auch Umweltminister Bartenstein fordert höhere Einspeisetarife

Wien (OTS) - Greenpeace setzt die gestern am
Wirtschaftsministerium begonnene unbefristete Aktion für die Förderung sauberer Energieerzeugung in Österreich auch heute Freitag fort. Greenpeace hatte an der Fassade des Wirtschaftsministeriums eine Solarstromanlage mit vierzig Quadratmeter Photovoltaik-Zellen angebracht, aus der laufend Öko-Strom in das Netz des Ministeriums eingespeist wird.

"Greenpeace fordert von Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner eine gesetzliche Regelung zur Förderung der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen," erklärt Greenpeace Sprecher Erwin Mayer. "Wir begrüßen, daß nun auch Umweltminister Martin Bartenstein höhere Einspeisetarife für sauberen Strom fordert. Nun ist der Ball bei Minister Farnleitner: Er muß aktiv werden und darf sich nicht vor den Karren der E-Wirtschaft spannen lassen."

Rund 15 Greenpeace-Aktivisten und Kletterer haben die Nacht von Donnerstag auf Freitag an der Fassade des Wirtschaftsministeriums ausgeharrt. Greenpeace errichtet heute unterhalb der Solarstromanlage am Stubenring einen Informationsstand, an dem sich die Mitarbeiter des Wirtschaftsminsteriums und Passanten über saubere Energien informieren können. Im Mittelpunkt stehen Information über die völlig unzureichenden Bedingungen für erneuerbare Energiequellen in Österreich und die damit verbundenen vergebenen Chancen für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Österreich.

Weitere Informationen: Mag. Alexander Egit, Mag. Erwin Mayer, Greenpeace Österreich, 0664-3262555 Gertraud Findl, Greenpeace Österrreich, Tel: 01-7130031-28 --

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