AGRANA-Bilanzpressekonferenz 12. Juni 1997 Umsatz- und Ertragswachstum im Geschäftsjahr 1996/97 - Dividende 13 %

Wien (OTS) - Der Umsatz 1996/97 konnte mit 7.596,2 Millionen Schilling um 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz von 6.954,1 Millionen Schilling gesteigert werden. Sowohl im Inland als auch in den ausländischen Beteiligungen wurden erfreuliche Umsatzzuwächse erzielt. Der Jahresüberschuß liegt mit 287,4 Millionen Schilling um rund 32 Prozent über dem Vorjahr (217,8 Millionen Schilling). Dies ist vor allem auf die höhere verfügbare Zuckermenge aus der Kampagne 1995, den erstmaligen Absatz der vollen EU-Quote sowie eine günstige Preissituation auf dem Weltmarkt zurückzuführen. Wesentlichen Anteil an dem Ergebnis hat auch die konsequente Verfolgung von Kostensenkungspotentialen und Produktivitätssteigerungsmöglichkeiten.

Gewinn und Cash-Earnings wurden durch die ÖVFA (Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung) wie folgt errechnet:

  • ÖVFA-Gewinn 334 Mio. S (Vj. 292 Mio. S)
  • ÖVFA-Gewinn je Aktie... 26 S (Vj. 23 S)
  • ÖVFA-Cash Earnings 622 Mio. S (Vj. 702 Mio. S)
  • ÖVFA-Cash Earnings

je Aktie 61 S (Vj. 69 S) * Cash-flow aus dem

Ergebnis 761 Mio. S (Vj. 760 Mio. S)

Der Hauptversammlung der AGRANA Beteiligungs- Aktiengesellschaft am 9. Juli 1997 wird für das Geschäftsjahr 1996/97 aufgrund des erzielten Ergebnisses wieder die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 13 Prozent (8 Prozent + 5 Prozent Bonus) auf das Grundkapital von 1.016 Millionen Schilling vorgeschlagen. Der Ausschüttungsbetrag wird daher für das abgelaufene Geschäftsjahr 132,08 Millionen Schilling betragen.

Laufendes Geschäftsjahr 1997/98 Im Geschäftsjahr 1997/98 wird nach erfolgter Inbetriebnahme der Kapazitätserweiterung in der Maisstärkefabrik Aschach und der Rohstoffsicherung im Kartoffelbereich für das Werk Gmünd die volle Aufmerksamkeit der Steigerung der Ertragskraft im Stärkebereich gelten.

Ziel im Zuckerbereich ist das Halten des guten Ergebnisses durch Kosten- und Ausbeuteoptimierung.

In Ungarn wurden umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen in den AGRANA- Zuckerfabriken eingeleitet, damit die Wettbewerbsfähigkeit im Hinblick auf einen kommenden EU-Beitritt gestärkt wird.

In der Tschechischen Republik wird unser Interesse neuen Akquisitionsmöglichkeiten im Zuckerbereich gelten, um auch hier eine nachhaltige wettbewerbsfähige Marktposition zu schaffen.

In allen Rohstoffbereichen ist trotz der späten Aussaat zufolge der langen winterlichen Bedingungen kaum eine Vegetationsverzögerung zum Vorjahr festzustellen.

Die Konzentration auf die Kernbereiche und deren Ertragskraft, die Fortführung der erfolgreichen Markenpolitik in Österreich sowie die Festigung der Marktposition in den angrenzenden Ländern Ungarn und Tschechien sind Ziele unserer erfolgreichen Unternehmenspolitik und Voraussetzung für eine weiterhin gute Ergebnisentwicklung der AGRANA.

Rückfragen: Brigitte GAMPE (AGRANA)

Tel. 01/21137/2930 DW

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