Henkel KGaA: Henkel verkauft seine Degussa-Anteile Beitrag zur Fokussierung auf Kerngeschäfte

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Die Henkel KGaA, Dresdner Bank
und die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft sind mit der VEBA AG übereingekommen, ihre über die GFC, Gesellschaft für Chemiewerte, gehaltene Beteiligung an der Degussa AG an die VEBA AG zu übertragen. Henkel, Dresdner Bank und Münchener Rückversichernngs- Gesellschaft halten zusammen 36,4 Prozent des Grundkapitals der Degussa AG von nominal 460 Mio Mark. Davon entfallen auf Henkel 16,6 Prozent, auf die beiden anderen Anteilseigner je 9,9 Prozent.

Der Kaufpreis für das gesamte Paket beträgt 2,91 Mrd Mark. Auf Henkel entfallen 1,3 Mrd Mark. Der Vertrag wird vollzogen, sobald die notwendigen kartellrechtlichen Genehmigungen vorliegen. Mit dem Vorstand der Degussa AG ist vorab über den Beteiligungswechsel gesprochen worden.

Henkel trennt sich damit von einer seit den 20er-Jahren gehaltenen Industriebeteiligung. Die Geschäftsfelder der Degussa haben heute wenig Berührungspunkte mit den Kernaktivitäten der Henkel KGaA. Henkel hat sich in der Chemie zunehmend auf andere Gebiete konzentriert, so daß sich keine Synergien ergeben.

Henkel wird den Verkaufserlös nutzen, um seine Kernaktivitäten -Chemieprodukte, Klebstoffe, Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik, institutionelle Hygiene - weiter zu kräftigen und auszubauen. Die Expansion dieser Geschäftsfelder im globalen Wettbewerb wird den Unternehmenswert von Henkel weiter steigern. Henkel wird außerdem seine Planung in Bezug auf die angekündigten Emissionen von Eurobonds überprüfen.

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