Rheinmetall AG: Rheinmetall mit deutlichern Ergebnissprung

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Die Elektronik- und
Maschinenbaugruppe Rheinmetall hat 1996 durch innovative Produkte, den gezielten Ausbau ihres Auslandsgeschäfts und durch die nachhaltige Verbesserung der Kostenstrukturen ihren Umsatz um 10,2 % auf 3.655,4 Mio DM erhöht. Zu diesem Erfolg trugen die bis Ende 1996 die Rheinmetall-Gruppe bildenden Unternehmensbereiche Maschinenbau (Jagenberg-Gruppe), Automobiltechnik (Pierburg-Gruppe), Wehrtechnik (Rheinmetall Industrie AG) und Bürosysteme (Mauser Waldeck AG) mit unterschiedlichen Wachstumsraten bei.

In gleicher Weise positiv hat sich auch die Ertragslage des Konzerns entwickelt. Der Jahresüberschuß der Rheinmetall-Gruppe ist auf 45,4 Mio DM (1995: 2,6 Mio DM) gestiegen. Damit hat sich das operative Konzernergebnis, das 1995 noch durch Sondererträge von 48,7 Mio DM beeinflußt war, um 91,5 Mio DM verbessert.

Vorstand und Aufsichtsrat der Rheinmetall AG schlagen der Hauptversammlung des Unternehmens am 10. Juli 1997 in Berlin vor, aus dem Bilanzgewinn von 24,7 Mio DM (1995: 21,0 Mio DM) für das Geschäftsjahr 1996 wieder eine Dividende von 7,-- DM je Stammaktie im Nennwert von 50,-- DM auf das Stammkapital von 90 Mio DM und von 8,-- DM je Vorzugsaktie im Nennwert von 50,-- DM auf das gegenüber 1995 um 15 Mio DM erhöhte Vorzugskapital von 60 Mio DM auszuschütten, womit für inländische Aktionäre eine Steuergutschrift von 3,00 DM je Stammaktie und von 3,43 DM je Vorzugsaktie verbunden ist.

Die Auftragslage der Rheinmetall-Gruppe erreichte 1996 Spitzenwerte. Während der Auftragseingang gegenüber 1995 um 23,0 % auf den Rekordwert von 4,46 Mrd DM stieg, erreichte der Auftragsbestand mit 3,29 Mrd DM (+ 32,2 %) wieder die Güteklasse der 80er Jahre.

Diese positive Entwicklung, die 1997 durch Akquisitonen (Hirschmann, STN Atlas Elektronik, Kolbenschmidt) im Kerngeschäft von Rheinmetall zusätzliche Wachstums- und Ertragsimpulse erhält, zeigt sich auch im Kurs der Rheinmetall-Aktie, die in den vergangenen sechs Monaten um 79 % (Stämme) und 86 % (Vorzüge) gestiegen ist.

1997 wird die neue Rheinmetall-Gruppe als Elektronik- und Maschinenbaukonzern mit den Kernkompetenzsn Automobiltechnik, Maschinenbau und Wehrtechnik, 28.000 Mitarbeitern (1996: 14.317) und rund 7 Mrd DM Umsatz (1996: 3,7 Mrd DM) einen deutlichen Ergebniszuwachs vor Steuern in Richtung 100 Mio DM erreichen.

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