Buchhandel: Buchpreisanpassung lückenlos durchgeführt

Freigabe der festen Ladenpreise würde Arbeitsplätze gefährden

Wien (PWK) - Mit aller Entschiedenheit weisen das Bundesgremium
des Handels mit Büchern, Kunstblättern, Musikalien, Zeitungen und Zeitschriften und der Hauptverband des österreichischen Buchhandels die Forderung der Bundesarbeitskammer zurück, die festen Ladenpreise im Buchhandel freizugeben, da die Buchpreisanpassung zwischen Deutscher Mark und österreichischem Schilling angeblich nicht vollzogen worden sei. ****

Ab 1.9.1996 wurde die EU-Auflage (gleicher Preis vor Steuer) lückenlos durchgeführt. In einer beispielhaften Aktion hat der österreichische Buchhandel ab diesem Zeitpunkt die Preise aller in Deutschland erschienenen Bücher auf das EU geforderte Niveau (eine DM ist öS 7,30) abgesenkt. Dies bedeutet für den österreichischen Buchhandel einen Lagerverlust von ca. 80 Millionen Schilling und hatte überdies zur Folge, daß der Buchhandel erstmals seit einem Viertel-Jahrhundert mit einem negativen Ergebnis abschloß.

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