Neue Trends in der Software-Industrie

Trendsymposium in der Wirtschaftskammer Österreich Spezialthemen: Internet,EDV-Umstellung auf EURO und Jahr 2000

Wien (PWK) - Österreichs Wirtschaft wie auch die EDV-Szenerie befindet sich in einer Umbruchsituation. Nachdem auch der heimische Markt unter dem Druck der Globalisierung steht, versuchte der Fachverband Unternehmensberatung & Datenverarbeitung in der Wirtschaftskammer Österreich in diesem Jahr wiederum seine Mitglieder mit der sich ständig verändernden Informationstechnik(IT)-Landschaft anläßlich des Trendsymposiums vertraut zu machen. ****

Neben dem Dauerbrenner von Client/Serviceentwicklungs-Tools ging es vor allem um die Bewältigung der Applikationsänderungen in Zusammenhang mit dem Jahr 2000 und der Einführung des Euro. "Nachdem die Tendenz anhält, daß EDV-Leiter immer mehr externe Dienstleistungen zukaufen - wobei mittelständische Unternehmen das traditionell immer schon in größerem Umfang getan haben - erfreuen sich österreichische Software-Häuser einer guten Konjunktur und suchen entsprechende Software-Entwickler am Markt", erklärte Hans-Jürgen Pollirer, Vorsteher des Fachverbandes Unternehmensberatung und Datenverarbeitung.

Darüber hinaus hat sich mittlerweile herumgesprochen, daß der Zukauf von Standardsoftware in der Regel effizienter ist; auch in diesem Bereich sind Klein- und Mittelbetriebe schon immer federführend gewesen und haben im Durchschnitt 80 bis 90 Prozent ihrer Anwendungen extern angeschafft.

Natürlich wurde auch Internet auf dem Trendsymposium umfangreich behandelt, das nicht nur die Teilnahme an der weltweiten Kommunikation ermöglicht, sondern auch das technologische Rückgrat für die Globalisierung ist. Österreichische Softwarehäuser eröffnen sich durch Internet neue Geschäftsfelder bei ihren Kunden. Ebenso bietet es ihnen die zusätzliche Möglichkeit, Produkte effizient und mit minimalstem Kostenaufwand an neue in- und ausländische Zielgruppen abzusetzen.

Neben dem Keynote-Speaker August Scheer von der Universität Saarbrücken, der auf Methoden, Verfahren und Tools der Softwareindustrie einging, behandelten die anderen Vortragenden vor allem die derzeit aktuellen Technologiethemen.

Der österreichische Geschäftsführer von Sun Microsystems Österreich umriß die neue Software-Technologie Java und gab seiner Meinung Ausdruck, daß dieser objektorientierten Entwicklungssprache dank der Unterstützung der gesamten IT-Industrie die Zukunft gehören wird. Eine umfangreiche Darstellung der 'Network Computing Architecture' und damit des wesentlich preisgünstigeren 'Slim-Clients' durfte natürlich nicht fehlen. Auch Microsoft marschiert mit dem abgemagerten 'Zero Administration'-Windows in eine Richtung, bei der wesentlich günstigere 'Costs of Ownership' angepeilt werden.

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Hans-Jürgen Pollirer

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