Greenpeace und Global 2000: Österreich sagt nein zu Gentech-Nahrung Umweltschützer warnen: Keine Alibimaßnahmen

wien (OTS) - Anläßlich des höchst erfolgreichen Gentechnik-Volksbegehrens entrollten die Umweltschutz-Organisationen Greenpeace und Global 2000 heute am Wiener Ballhausplatz ein 36 m? großes Transparent mit der Aufschrift: "Gentech-Nahrung: Österreich sagt nein!" Mit der Aktion gaben die Umweltschützer ein Warnsignal an die Österreichische Bundesregierung, nach dem erfolgreichen Gentechnik-Volksbegehren sofort ernsthafte Taten zu setzen und die Bevölkerung nicht weiterhin mit Alibi-Maßnahmen 'abzuspeisen'.

"Wir warnen die Bundesregierung davor, das starke und eindeutige Signal der österreichischen Bevölkerung gegen Gentech-Zwangsbeglückung unter den Tisch zu kehren und weiterhin mit Alibi-Maßnahmen aufzuwarten", sagte Greenpeace Sprecher Matthias Schickhofer. "Konsumentenschutz-Ministerin Barbara Prammer muß heute Abend nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses auf den Tisch legen, mit welchen konkreten Schritten sie den Handlungsauftrag durch das Volksbegehren umzusetzen gedenkt!"

"Das Volksbegehren wendet sich gegen Gentechnik im Essen und in der Landwirtschaft sowie gegen Patente auf Leben", erinnerte Global-Sprecher Lothar Lockl. "Die Bevölkerung erwartet sich daher jetzt mehr als Verzögerungs-Ausschüsse, politische Ausreden mit Verweis auf die EU oder unzureichende Kennzeichnungs-Initiativen!"

Die Umweltorganisationen werden in den nächsten Tagen ein detailliertes Maßnahmenpaket zur Umsetzung des Gentechnik-Volksbegehrens vorlegen und haben bereits im Vorfeld Kontakt mit allen zuständigen Ministerien aufgenommen.

Weitere Informationen: Lothar Lockl, Global 2000; Tel.: 01/8125730-37 oder 0664/3086547 Matthias Schickhofer, Greenpeace Österreich; Mobil-Tel.: 0664/3386503 Attila Cerman, Greenpeace Österreich; Tel.:
01/7130031-58

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