Staatsoper stellt Spielzeit 1997/98 vor

Wien (OTS) - Die Wiener Staatsoper bietet in der Spielzeit
1997/98 vier Neuinszenierungen von vier Werken an, die mehr als sechzig Jahre nicht mehr am Haus am Ring zu sehen waren: Gaetano Donizettis LINDA DI CHAMOUNIX (Premiere am 19.10.1997, Inszenierung:
August Everding, Musikalische Leitung: Bruno Campanella) und Giuseppe Verdis I VESPRI SICILIANI (Premiere: 12. Februar 1998, Inszenierung:
Herbert Wernicke, Musikalische Leitung: Antonio Pappano) standen in diesem Jahrhundert überhaupt noch nicht auf dem Spielplan. Zwei große Opern, nämlich Richard Wagners RIENZI, DER LETZTE DER TRIBUNEN (Premiere: 13.12.1997, Inszenierung: David Pountney, Musikalische Leitung: Zubin Mehta) und Giacomo Meyerbeers LE PROPHÈTE (Premiere:
21.5.1998, Inszenierung: Hans Neuenfels, Musikalische Leitung:
Marcello Viotti) in einer Saison sind die bislang größte Herausforderung in der Direktion Holender.

Lorin Maazel kehrt als Dirigent von Mahlers 8. Symphonie, der "Symphonie der Tausend" am 17. und 19. Mai 1998 an die Staatsoper zurück, der Redoutensaal der Wiener Hofburg wird nach dem Brand mit Neuinszenierungen von zwei Werken von Kaiser Leopold I, DER VERLORENE SOHN und ORPHEUS UND EURYDIKE wiedereröffnet (Premiere: 26.10.1997).

Die Nettoeinnahmen der Wiener Staatsoper der Saison 1996/97 (September bis März) waren über 12,5 Millionen Schilling höher als im Vergleichszeitraum der Saison 1995/96. Das ergibt eine Einnahmensteigerung um 5,66 %. Die Ausgaben im Bereich des Autonomen Budgets gingen im Vergleich zum Jahr 1995 um 9,2 Millionen Schilling zurück. Das ergibt eine Ausgabensenkung um 3,09 %. Die Auslastung der Saison 1996/97 (September bis März) betrugen durchschnittlich 96 %. Die Wiener Staatsoper erzielte im Jahr 1995 einen Deckungsgrad von 47,29 %. (Zum Vergleich: Volksoper: 30,17 %, Burg- und Akademietheater: 13,09 %)

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