- 11.04.1997, 12:38:25
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Staatsoper stellt Spielzeit 1997/98 vor=
Wien (OTS) - Die Wiener Staatsoper bietet in der Spielzeit
1997/98 vier Neuinszenierungen von vier Werken an, die mehr als
sechzig Jahre nicht mehr am Haus am Ring zu sehen waren: Gaetano
Donizettis LINDA DI CHAMOUNIX (Premiere am 19.10.1997, Inszenierung:
August Everding, Musikalische Leitung: Bruno Campanella) und Giuseppe
Verdis I VESPRI SICILIANI (Premiere: 12. Februar 1998, Inszenierung:
Herbert Wernicke, Musikalische Leitung: Antonio Pappano) standen in
diesem Jahrhundert überhaupt noch nicht auf dem Spielplan. Zwei große
Opern, nämlich Richard Wagners RIENZI, DER LETZTE DER TRIBUNEN
(Premiere: 13.12.1997, Inszenierung: David Pountney, Musikalische
Leitung: Zubin Mehta) und Giacomo Meyerbeers LE PROPHÈTE (Premiere:
21.5.1998, Inszenierung: Hans Neuenfels, Musikalische Leitung:
Marcello Viotti) in einer Saison sind die bislang größte
Herausforderung in der Direktion Holender.
Lorin Maazel kehrt als Dirigent von Mahlers 8. Symphonie, der
"Symphonie der Tausend" am 17. und 19. Mai 1998 an die Staatsoper
zurück, der Redoutensaal der Wiener Hofburg wird nach dem Brand mit
Neuinszenierungen von zwei Werken von Kaiser Leopold I, DER VERLORENE
SOHN und ORPHEUS UND EURYDIKE wiedereröffnet (Premiere: 26.10.1997).
Die Nettoeinnahmen der Wiener Staatsoper der Saison 1996/97
(September bis März) waren über 12,5 Millionen Schilling höher als im
Vergleichszeitraum der Saison 1995/96. Das ergibt eine
Einnahmensteigerung um 5,66 %. Die Ausgaben im Bereich des Autonomen
Budgets gingen im Vergleich zum Jahr 1995 um 9,2 Millionen Schilling
zurück. Das ergibt eine Ausgabensenkung um 3,09 %. Die Auslastung der
Saison 1996/97 (September bis März) betrugen durchschnittlich 96 %.
Die Wiener Staatsoper erzielte im Jahr 1995 einen Deckungsgrad von
47,29 %. (Zum Vergleich: Volksoper: 30,17 %, Burg- und
Akademietheater: 13,09 %)
Rückfragehinweis: Wr. Staatsoper/Pressebüro;
Tel: 51444-2309; Fax: 2980.
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