- 11.04.1997, 10:03:32
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- OTS0053
NR Kampichler: SPÖ-Frauen mißachten Wünsche von Österreichischen Familien
Wien (OTS) - Die Forderungen der SPÖ-Frauen haben wieder einmal
bestätigt, daß es Ihnen nicht um die Erfüllung der Wünsche von
Frauen, sondern um die Durchsetzung ideologischer Standpunkte geht.
Nicht anders kann man die Forderung nach mehr außerhäuslichen
Kinderbertreuungseinrichtungen und die ablehnende Haltung zur
Teilzeitarbeit interpretieren, stellte heute der Präsident des
Österreichischen Familienbundes, NR Franz Kampichler fest.
Der Familiensurvey des Instituts für Familienforschung hat
eindrucksvoll bestätigt, daß Familien vor allem den Wunsch nach
besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben und
flächendeckende, ganztägige Kinderbetreuung erst an vierter Stelle
der Wunschliste steht. Der Großteil der Mütter will, ob es nun in das
sozialdemokratische Bild paßt oder nicht, die ersten drei Jahre bei
ihren Kindern bleiben und dann mit Hilfe von flexiblen
Teilzeitmöglichkeiten wieder in den Beruf zurückkehren. Wie
Kampichler weiter betonte, sei der Kinderbetreuungsscheck die ideale
Maßnahme. Für diesen Wunsch der überwiegenden Mehrheit junger Eltern,
würde unabhängig von der Erwerbstätigkeit bis zum dritten oder
vierten Lebensjahr ihres Kindes ein bestimmter Geldbetrag ausbezahlt,
der ihnen ermöglicht, bei ihrem Kind zu bleiben oder eine Betreuung
zuzukaufen. Der Betreuungsscheck sei für den Österreichischen
Familienbund jenes familienpolitische Instrument, daß Eltern eine
echte Wahlmöglichkeit biete und vor allem die Interessen der Kinder
wahre, schloß der Präsident des Österreichischen Familienbundes.
Rückfragehinweis: Österreichischer Familienbund,
Alice Pitzinger-Ryba, Tel. 526 82 19 **** --
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