NR Kampichler: SPÖ-Frauen mißachten Wünsche von Österreichischen Familien

Wien (OTS) - Die Forderungen der SPÖ-Frauen haben wieder einmal bestätigt, daß es Ihnen nicht um die Erfüllung der Wünsche von Frauen, sondern um die Durchsetzung ideologischer Standpunkte geht. Nicht anders kann man die Forderung nach mehr außerhäuslichen Kinderbertreuungseinrichtungen und die ablehnende Haltung zur Teilzeitarbeit interpretieren, stellte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes, NR Franz Kampichler fest.

Der Familiensurvey des Instituts für Familienforschung hat eindrucksvoll bestätigt, daß Familien vor allem den Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben und flächendeckende, ganztägige Kinderbetreuung erst an vierter Stelle der Wunschliste steht. Der Großteil der Mütter will, ob es nun in das sozialdemokratische Bild paßt oder nicht, die ersten drei Jahre bei ihren Kindern bleiben und dann mit Hilfe von flexiblen Teilzeitmöglichkeiten wieder in den Beruf zurückkehren. Wie Kampichler weiter betonte, sei der Kinderbetreuungsscheck die ideale Maßnahme. Für diesen Wunsch der überwiegenden Mehrheit junger Eltern, würde unabhängig von der Erwerbstätigkeit bis zum dritten oder vierten Lebensjahr ihres Kindes ein bestimmter Geldbetrag ausbezahlt, der ihnen ermöglicht, bei ihrem Kind zu bleiben oder eine Betreuung zuzukaufen. Der Betreuungsscheck sei für den Österreichischen Familienbund jenes familienpolitische Instrument, daß Eltern eine echte Wahlmöglichkeit biete und vor allem die Interessen der Kinder wahre, schloß der Präsident des Österreichischen Familienbundes.

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