AGR-Ausgleich: ARA System nicht beeinträchtigt - Glassammlung und -verwertung läuft weiter

Wien (OTS) - Die ARA bedauert außerordentlich, daß es der Austria Glas Recycling GmbH (AGR) nicht gelungen ist, die Kostensituation des Unternehmens in den Griff zu bekommen. Den stabilen bzw. eher rückläufigen Lizenzeinnnahmen bei Glas, die die Entwicklung am Glasmarkt widerspiegeln, standen hohe, ständig steigende und ungünstige Vertragsbedingungen auf der Entsorgungseite gegenüber. "Wäre es nach den Verträgen der AGR gegangen, dann hätten die Glastarife jedes Jahr um einige %-Punkte steigen müssen. Eine Tariferhöhung ist aber gerade im Glasbereich für die Wirtschaft nicht zumutbar", so ARA-Chef Christian Stiglitz.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die AGR, die im Eigentum der Glasindustrie steht, mehrmals um Kostensenkungen bemüht. Die Verhandlungen mit den Vertragspartnern auf der Entsorgungsseite verliefen aber erfolglos. Sollten die beteiligten Parteien einem Ausgleich der AGR nicht zustimmen, wird das ARA System aber in jedem Falle dafür Sorge tragen, daß die Glassammlung in gewohnter Form funktioniert und für ARA-Lizenzpartner eine Erfüllung ihrer aus der Verpackungsverordnung resultierenden Verpflichtungen gewährleistet.

Alle anderen Branchenrecycling-Gesellschaften weisen positive

Ergebnisse aus

Daß die Wirtschaft sehr wohl in der Lage ist, bei kostenbewußten Management die Verpackungsentsorgung selbst zu organisieren, beweisen die übrigen Partnergesellschaften der ARA: Alle wiesen 1995 - und soweit dies bereits absehbar ist 1996 - positive Ergebnisse aus.

Die durch die Vorfinanzierung der Sammelinfrastruktur im Jahr 1994 entstandenen Verlustvorträge der Altpapier Recycling Organisations GmbH (ARO) wurden plangemäß abgetragen, sodaß die Anlaufverluste der ARO bereits mit Ablauf dieses Jahres, die der ARGEV voraussichtlich in den nächsten beiden Jahren ausgeglichen sein werden. Die nur mit Verwertungsaufgaben betrauten Branchenrecycling-Gesellschaften der ARA (Österreichischer Kunststoffkreislauf AG, Aluminium Recycling GmbH, FerroPack Recycling GmbH, Verein für Holzpackmittel, Arbeitsgemeinschaft Verbundmaterialien) bilanzieren seit Beginn des Systems ausgeglichen.

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Mag. Susanne Wiesinger
ARA/Kommunikation
Tel.: 022/521 37-330

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