KfV: Verkehrssicherheitspaket dringend realisieren!

15 Tote in der Vorwoche zwingen zum Handeln - Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie und KfV fordern raschest Beschluß!

Wien (OTS) - Die Einführung eines Punkteführerscheinsystems samt Negativkartei, "Fahren mit Licht am Tag" im Großversuch und die Senkung der Promillegrenze im Straßenverkehr auf 0,5 entspringen der Notwendigkeit, die Unfallzahlen im Straßenverkehr weiter zu senken. Im Laufe der letzten Woche kamen auf Österreichs Straßen 15 Menschen ums Leben. Der positive Trend in der Unfallstatistik droht ohne zusätzliche Maßnahmen zu verflachen oder sich umzukehren.

Die Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) unterstützt die Forderung nach einer raschen Realisierung des beschlußreif vorliegenden Verkehrssicherheitspaketes. "Die Anzahl von schweren und lebensbedrohlichen Unfallfolgen, aber auch von Unfalltoten, resultiert aus dem Straßenverkehr. Jeder Tag der ungenützt verstreicht, bringt neue Opfer auf die OP-Tische", so Univ. Prof. Dr. Vilmos Vecsei, Präsidiumsmitglied der ÖGU, auf einer Pressekonferenz vergangener Woche. "Die neue Bundesregierung soll rasch die Initiative ergreifen - täglich landen vermeidbare Opfer in den Operationssälen".

Das KfV appelliert erneut an Bundeskanzler Mag. Klima und die neue Bundesregierung sowie an den Nationalrat, das seit langem durch verschiedene Gruppen blockierte "Sicherheitspaket" mit höchster Priorität zu behandeln.

Insgesamt kamen in der Woche vom 24. Februar bis 2. März 15 Menschen ums Leben. Hauptunfallursache war wieder einmal überhöhte Geschwindigkeit (9). Weitere Unfallursachen waren Unachtsamkeit (1), Vorrangverletzung (2) und Sonstiges (3).

Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM f. Inneres (OTS0043).

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