Aktuelle Steuerthemen aus Sicht des Österreichischen Gewerbevereins

Wien (OTS) - 1) Österreichs mittelständische Wirtschaft muß sich zunehmend dem globalen Wettbewerbsdruck stellen.

2) Um hier erfolgreich zu sein, bedarf es:

+ zumindest gleiche oder bessere steuerliche Rahmenbedingungen zu schaffen, als unsere Mitbewerberstaaten dies bieten. Ideen, wie etwa die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe oder die Anhebung des Körperschaftssteuersatzes sind hier kontraproduktiv.

+ einer miteinander vernetzten steuerlichen Export- und Technologieförderung. Ein Hochlohnland kann nur dann exportieren, wenn es Produkte anbietet, die Mitbewerbern fehlen.

3) Um den dafür notwendigen Strukturwandel zu erreichen, muß die derzeitige Forschungsquote von 1,5 Prozent des BIP auf den EU-Durchschnitt von zwei Prozent des BIP angehoben werden. Die erforderlichen - unausweichlichen aufzubringenden - Ausgaben dafür betragen über die kommenden sechs Jahre kumuliert rd. 40 Milliarden ÖS (+9,4 Prozent/Jahr). (WIFO)

4) Damit könnte das im österreichischen Hochtechnologie-Außenhandel in allen relevanten Technologiefeldern signifikante Defizit von jährlich 22 Milliarden Schilling sukzessive verringert werden. (WIFO)

5) Weiters könnte das österreichische Leistungsbilanzdefizit, das sich 1996 binnen zwei Jahren auf 48 Mrd. S verdoppelt hat, relevant minimiert werden. Das Bruttoinlandsprodukt würde - aufgrund von Berechnungen des WIFO - in den kommenden vier Jahren kumuliert um 1,3 Prozentpunkte ansteigen und die Arbeitslosenrate um 0,2 Prozentpunkte sinken.

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