• 10.02.1997, 17:48:34
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  • OTS0145

WdF bietet Hostasch Dialog zur Wertschöpfungsabgabe an

Keinen Alleingang bei Wertschöpfungsabgabe setzen - Statt Wirtschaft weiter zu belasten, in der Verwaltung und Sozialbürokratie Effizienz steigern - Last von den Betrieben nehmen

Wien (OTS) - Mit der Forderung, die sogenannte
Wertschöpfungsabgabe in einem seriösen Dialog zu diskutieren meldete
sich das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) zu Wort. Auch wenn
die Sozialministerin in diesem Zusammenhang nur von einem
"Denkansatz" spreche, sei die Sackgasse dieser Idee bereits
erkennbar. Würde der Cash-flow eines Unternehmens anstatt der
Mitarbeiteranzahl zur bestimmenden Größe für die
Sozialversicherungsbeiträge werden, sei die Gefahr einer weiteren
überzogenen Belastung für derzeit gesunde Industriebetriebe bereits
absehbar, meint das WdF.

Die Wertschöpfungsabgabe könnte vor allem notwendige
Modernisierungsinvestitionen hemmen, argumentiert das WdF. Auch müsse
aus der überzogenen bürokratischen Belastung der Werkvertragsregelung
und Krankenscheingebühr gelernt und danach getrachtet werden, Kosten
und Ergiebigkeit im fiskalpolitischen Sinne ausgewogen zu halten.
Grundsätzlich sollte Last von den Betrieben genommen, nicht neue
finanzielle und bürokratische Belastungen überlegt werden.

Als konkrete Vorschläge nannte der WdF-Vorsitzende Friedrich
Macher in diesem Zusammenhang die Stärkung der Eigenverantwortung
beim Versicherten und der Versicherung, eine größere Effizienz bei
der Versicherungsverwaltung sowie eine Reform der
Versicherungsträger-Teilsysteme.

Der Wirtschaftsstandort Österreich brauche jedenfalls eine
Absenkung der absoluten und relativen Lohnnebenkosten, sowie ein
Niederreißen der Mobilitätshemmnisse. Jede Änderung des
Einhebungsverfahrens oder der Berechnungsgrundlagen für Sozialabgaben
hätten auch diesem Umstand Rechnung zu tragen, betont das WdF.

Rückfragehinweis: Mag. Walter Sattlberger
WdF-Geschäftsführer
Tel.: 712 65 10

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WDF/OTS

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