WdF bietet Hostasch Dialog zur Wertschöpfungsabgabe an

Keinen Alleingang bei Wertschöpfungsabgabe setzen - Statt Wirtschaft weiter zu belasten, in der Verwaltung und Sozialbürokratie Effizienz steigern - Last von den Betrieben nehmen

Wien (OTS) - Mit der Forderung, die sogenannte
Wertschöpfungsabgabe in einem seriösen Dialog zu diskutieren meldete sich das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) zu Wort. Auch wenn die Sozialministerin in diesem Zusammenhang nur von einem "Denkansatz" spreche, sei die Sackgasse dieser Idee bereits erkennbar. Würde der Cash-flow eines Unternehmens anstatt der Mitarbeiteranzahl zur bestimmenden Größe für die Sozialversicherungsbeiträge werden, sei die Gefahr einer weiteren überzogenen Belastung für derzeit gesunde Industriebetriebe bereits absehbar, meint das WdF.

Die Wertschöpfungsabgabe könnte vor allem notwendige Modernisierungsinvestitionen hemmen, argumentiert das WdF. Auch müsse aus der überzogenen bürokratischen Belastung der Werkvertragsregelung und Krankenscheingebühr gelernt und danach getrachtet werden, Kosten und Ergiebigkeit im fiskalpolitischen Sinne ausgewogen zu halten. Grundsätzlich sollte Last von den Betrieben genommen, nicht neue finanzielle und bürokratische Belastungen überlegt werden.

Als konkrete Vorschläge nannte der WdF-Vorsitzende Friedrich Macher in diesem Zusammenhang die Stärkung der Eigenverantwortung beim Versicherten und der Versicherung, eine größere Effizienz bei der Versicherungsverwaltung sowie eine Reform der Versicherungsträger-Teilsysteme.

Der Wirtschaftsstandort Österreich brauche jedenfalls eine Absenkung der absoluten und relativen Lohnnebenkosten, sowie ein Niederreißen der Mobilitätshemmnisse. Jede Änderung des Einhebungsverfahrens oder der Berechnungsgrundlagen für Sozialabgaben hätten auch diesem Umstand Rechnung zu tragen, betont das WdF.

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WdF-Geschäftsführer
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