- 01.10.2026, 10:02:06
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Lieferando Schnitzel-Index 2026: Wien holt sich die Schnitzelkrone, Graz punktet bei den Bewertungen
142.318 bestellte Schnitzel machen Wien zur Schnitzelhauptstadt 2026. Schweineschnitzel legen zu, der Durchschnittspreis steigt um rund 6 Prozent.

142.318 bestellte Schnitzel und 7,4 Bestellungen je 100 Einwohner:innen machen Wien zur Schnitzelhauptstadt 2026. Graz muss den Titel abgeben, kann sich dafür aber über die besten Restaurantbewertungen freuen. Der aktuelle Wiener Schnitzel-Index von Lieferando zeigt außerdem: Schweineschnitzel legen gegen den allgemeinen Trend zu und beim Preis kennt die österreichische Schnitzelliebe kaum Grenzen. Das teuerste Angebot im untersuchten Datensatz kommt auf 89,90 Euro.
Zahlen, bitte! Lieferando Österreich nimmt auch 2026 eines der beliebtesten Gerichte des Landes unter die Lupe und präsentiert den Wiener Schnitzel-Index. Im Mittelpunkt stehen erneut Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck und die Frage, welche Stadt Österreichs größte Schnitzelliebe zeigt. Nachdem Graz zuletzt den Titel verteidigen konnte, wandert die Schnitzelkrone 2026 in die Bundeshauptstadt: Wien ist Österreichs Schnitzelhauptstadt 2026. Insgesamt wurden im untersuchten Zeitraum 142.318 Schnitzel in Wien bestellt. Noch aussagekräftiger ist der Blick auf die Einwohner:innenzahl: Auf 100 Wiener:innen kommen rund 7,4 Schnitzelbestellungen. Damit liegt Wien klar vor Linz mit 5,7, Graz mit 4,9, Innsbruck mit 4,6 und Salzburg mit 2,1 Bestellungen je 100 Einwohner:innen.
Wien bestellt, Graz begeistert: Masse allein ist aber bekanntlich noch kein Qualitätsurteil. Bei den durchschnittlichen Bewertungen der Schnitzelrestaurants dreht Graz den Spieß um: Mit 4,34 von 5 Sternen führt die steirische Landeshauptstadt das Feld an. Dahinter folgen Linz mit 4,26 Sternen, Wien mit 4,24, Innsbruck mit 4,18 und Salzburg mit 4,15 Sternen. Damit zeigt der Index 2026 zwei unterschiedliche Formen der Schnitzelliebe: In Wien wird im Verhältnis zur Bevölkerung am häufigsten bestellt, in Graz werden die Schnitzelrestaurants von der Lieferando-Community am besten bewertet.
„Das Wiener Schnitzel gehört zu Österreich wie kaum ein anderes Gericht. Umso spannender ist es zu sehen, dass sich auch innerhalb weniger Jahre Verschiebungen zeigen: Wien holt sich 2026 erstmals die Schnitzelkrone, während Graz bei den Bewertungen vorne bleibt. Genau diese Unterschiede machen den Wiener Schnitzel-Index für uns so interessant: Unsere Bestelldaten zeigen, wie lebendig österreichische Esskultur ist und wie unterschiedlich ein echter Klassiker im ganzen Land bestellt wird
“, verdeutlicht Natascha Mauthner, Geschäftsführerin von Lieferando Österreich.
Zahlen, bitte! So viel kostet Österreichs Kultgericht: Beim Preis zeigt sich, wie groß die Bandbreite mittlerweile ist. Für einen besonders sauberen Städtevergleich lohnt sich der Blick auf das durchschnittliche Schweineschnitzel: Am höchsten liegt Salzburg mit durchschnittlich 19,73 Euro, gefolgt von Innsbruck mit 18,31 Euro. In Linz kostet es durchschnittlich 16,31 Euro, in Wien 15,09 Euro und in Graz 14,66 Euro. Noch größer werden die Unterschiede beim Blick über die fünf Vergleichsstädte hinaus: Das teuerste Schnitzelangebot im gesamten untersuchten Datensatz liegt bei 89,90 Euro in Grafenbach-Sankt Valentin. Am anderen Ende der Skala findet sich ein Angebot um 4,00 Euro in St. Pölten.
Schweineschnitzel schwimmt gegen den Trend: Auch im Jahresvergleich zeigt der Index Bewegung. Insgesamt wurden im aktuellen Betrachtungszeitraum 378.985 Schnitzelbestellungen erfasst – gegenüber 389.574 im Vorjahr entspricht das einem Rückgang von rund 2,7 Prozent. Eine Variante stemmt sich allerdings gegen diesen Trend: Das Schweineschnitzel legt um 1,8 Prozent zu, von 37.900 auf 38.586 Bestellungen. Hühnerschnitzel gingen dagegen um 4,8 Prozent zurück, Putenschnitzel um 3,3 Prozent und Kalbsschnitzel um 7,0 Prozent. Gleichzeitig wurde das bestellte Schnitzel im Durchschnitt etwas teurer: Der durchschnittliche Preis über den ausgewerteten Datensatz steigt von 12,34 Euro auf 13,09 Euro – ein Plus von rund 6 Prozent.
Von 718 Schnitzelrestaurants bis zur 89-Euro-Portion: Dass Wien 2026 die Schnitzelhauptstadt stellt, zeigt sich auch an der Angebotsbreite. 718 Restaurants mit Schnitzelangebot finden sich im ausgewerteten Wiener Datensatz. Mit deutlichem Abstand folgen Graz mit 125, Linz mit 87, Salzburg mit 60 und Innsbruck mit 55 Restaurants. Auch absolut ist Wien eine Klasse für sich: Den 142.318 Wiener Schnitzelbestellungen stehen 15.034 in Graz, 12.246 in Linz, 6.151 in Innsbruck und 3.300 in Salzburg gegenüber. Erst die Pro-Kopf-Betrachtung macht daraus den eigentlichen Städtevergleich und kürt Wien 2026 erstmals zur Schnitzelhauptstadt.
Methodik: Im Rahmen des Wiener Schnitzel-Index 2026 analysierte Lieferando Bestell- und Angebotsdaten rund um Schnitzel auf der Plattform. Für das Ranking der Schnitzelhauptstadt wurden Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck miteinander verglichen. Grundlage für das Ranking sind die Schnitzelbestellungen im Verhältnis zur Einwohner:innenzahl. Ergänzend wurden unter anderem absolute Bestellzahlen, die Anzahl der Restaurants mit Schnitzelangebot, durchschnittliche Restaurantbewertungen sowie Preise und Entwicklungen gegenüber dem Vorjahr ausgewertet. Betrachtungszeitraum: 01.01.2026-31.08.2026 (Vergleichszeitraum 01.01.2025-31.08.2025)
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