- 08.11.2026, 09:00:39
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LR Achleitner: Mit neuen Werkstoffen die Zukunft sichern

Landesrat Markus Achleitner: Mit neuen Werkstoffen die Zukunft sichern
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner bei der Zukunft.Ressourcen 2026: „Wer die Werkstoffe von morgen entwickelt, sichert die Wertschöpfung von morgen. Advanced Materials sind ein Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts.“
Wie gelingt es, Ressourcen effizienter zu nutzen und gleichzeitig die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken? Und welche Rolle spielen dabei innovative Materialien? Darum drehte sich die Zukunft.Ressourcen am 5. November in der voestalpine Stahlwelt in Linz. Angesichts von Energiewende, Kreislaufwirtschaft und digitaler Transformation braucht Europas Industrie neue Antworten. „Oberösterreich ist das stärkste Industriebundesland und der Wirtschaftsmotor dieser Republik. Damit wir auch künftig international vorne mitspielen, müssen wir um das besser und innovativer sein, um was wir teurer produzieren. Genau hier sind Advanced Materials ein entscheidender Hebel“, betonte Wirtschafts-Landesrat Achleitner. Zur Veranstaltung geladen hatten der Kunststoff-Cluster und der Cleantech-Cluster von Business Upper Austria.
Advanced Materials sind ein zentraler Baustein der oberösterreichischen Wirtschafts- und Forschungsstrategie #upperVISION 2030. „Für Oberösterreich sind Advanced Materials kein abstraktes Forschungsthema, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Denn die Werkstoffe von morgen entscheiden über die Wertschöpfung von morgen. Deshalb wollen wir Innovationen noch schneller von der Forschung in die industrielle Anwendung bringen“, unterstrich Landesrat Achleitner. Rückenwind erhält dieser Kurs durch das höchste Forschungsbudget in der Geschichte Oberösterreichs: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten dürfen wir bei Forschung und Innovation nicht sparen. Sie sind die Grundlage für Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit“, so Achleitner.
Roadmap zeigt den Weg
Wichtige Orientierung bietet die österreichische Roadmap „Advanced Materials“. Sie zeigt auf, wie neue Werkstofflösungen rascher in der Praxis ankommen. Im Fokus stehen Pilot- und Demonstrationsanlagen, Digitalisierung und KI in der Materialentwicklung, der Aufbau von Kompetenzen sowie ein intensiver Wissens- und Technologietransfer. „Österreich verfügt über starke Forschungseinrichtungen, industrielle Kompetenz, international erfolgreiche Nischenführer und gut entwickelte Netzwerke. Die Herausforderung liegt nun darin, Innovationen schneller zu pilotieren, zu skalieren und in den Markt zu bringen“, brachte es Andreas Falk von der BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH auf den Punkt.
Tempo entscheidet
Auch für die industrielle Transformation braucht es mehr Tempo beim Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Die Herausforderungen sind groß: der Umstieg auf erneuerbare Energien, der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft und die rasante Digitalisierung bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Industrie und Produktion. „Der entscheidende Wettbewerbsvorteil liegt nicht nur in guten Ideen, sondern darin, sie schneller als andere in Produkte und Prozesse zu bringen“, sagte Achleitner.
Transformation wird in OÖ bereits umgesetzt
Dass die industrielle Transformation in Oberösterreich nicht nur diskutiert, sondern konsequent umgesetzt wird, zeigte auch der Veranstaltungsort selbst. Mit dem Programm „greentec steel“ investiert die voestalpine massiv in die Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Ab 2027 gehen in den Standorten Linz und Donawitz grünstrombetriebene Elektrolichtbogenöfen in Betrieb. Bis 2029 können dadurch bis zu 30 % der CO2-Emissionen gegenüber 2019 eingespart werden. Das entspricht fast 5 % der jährlichen CO2-Emissionen Österreichs. Parallel dazu entsteht mit Hy4Smelt die weltweit erste Demonstrationsanlage für wasserstoffbasierte Eisen- und Stahlproduktion. Landesrat Achleitner bezeichnet das Forschungsprojekt Hy4Smelt als Meilenstein für die Transformation der Industrie in Oberösterreich, das zeige, dass Industrie und Klimaschutz Hand in Hand gehen können.
Positive Signale für den Standort
Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung sieht Landesrat Achleitner erste positive Signale: „Unsere Unternehmen haben in den vergangenen Jahren enorme Herausforderungen bewältigt. Das Jahr 2026 hat das Potenzial, eine Trendwende einzuleiten. Oberösterreich besitzt alles, was es für erfolgreiche Innovationen braucht: starke Unternehmen, gute Forschungseinrichtungen und Menschen mit viel technischem Know-how. Wenn wir diese Stärken zusammenbringen, bleibt Oberösterreich auch künftig dort, wo es hingehört. Nämlich an der Spitze der industriellen Entwicklung.“
Branchenübergreifend Zukunft gestalten
Die Zukunft.Ressourcen ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die sich über das Jahr hinweg mit der Transformation in verschiedenen Branchen beschäftigt. Den Startschuss gab das Zukunftsforum am 6. Mai 2026, gefolgt von der Zukunft.Mobilität im Juni, der Zukunft.HR im September und der Zukunft.Digitalisierung im Oktober. Den inhaltlichen Rahmen dafür bilden die Schwerpunkte der Wirtschafts- und Forschungsstrategie #upperVISION2030: Mobilität, Human Resources, Digitalisierung, Ressourcen und Produktion. Als nächstes steht die Zukunft.Produktion am 27. Jänner 2027 in Linz am Programm. www.zukunft-produktion.at
Rückfragen & Kontakt
Sara Rohrauer, BSc.
Presse LR Achleitner
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