• 04.11.2026, 09:00:38
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PRESSEMITTEILUNG: MOKI NÖ fordert sichere Teilhabe für Kinder mit Typ-1-Diabetes

PRESSEMITTEILUNG MOKI NÖ fordert sichere Teilhabe für Kinder mit Typ-1-Diabetes Bad Vöslau, 4. November 2026 - Typ-1-Diabetes begleitet Betroffene rund um die Uhr. Doch die Erkrankung muss weder einen Schulbesuch noch sportliche Leistungen oder ein selbstbestimmtes Leben ausschließen. Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November 2026 macht MOKI NÖ darauf aufmerksam, was mit einem unterstützenden Umfeld möglich ist.

Auch die MOKI NÖ Botschafterin und Sängerin Pamela Pum aka PÄM lebt mit Typ-1-Diabetes.

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter,

wie präsent das Thema derzeit ist, zeigt der Blick in den Spitzensport: Tennisprofi und US-Open Gewinner Alexander Zverev kontrolliert auch während seiner Spiele den Blutzucker und führt bei Bedarf Insulin zu. Sein Beispiel verdeutlicht, dass selbst Leistungssport mit Typ-1-Diabetes möglich ist. „Entscheidend sind eine individuell passende Therapie, regelmäßige Kontrolle, ein gutes Körpergefühl und ein Umfeld, das mit der Erkrankung kompetent umgeht“, erklärt Michaela Spöth, Vorstandsmitglied von MOKI NÖ und Leiterin der Arbeitsgruppe Diabetes. 

Auch die MOKI NÖ Botschafterin und Sängerin Pamela Pum aka PÄM lebt mit Typ-1-Diabetes. Trotz ihrer musikalischen Erfolge auf der großen Bühne arbeitet sie bodenständig als Lehrerin in Niederösterreich und kennt sowohl die persönliche Perspektive einer Betroffenen als auch den Alltag im Bildungsbereich. Ihre Geschichte macht sichtbar: Mit einer guten Einstellung des Diabetes und den nötigen Rahmenbedingungen ist ein weitgehend normales, aktives Leben möglich. „Diabetes darf kein Ausschlussgrund sein. Mit Wissen, praktischen Schulungen und professioneller Begleitung kann Sicherheit für Kinder, Familien und Pädagoginnen und Pädagogen geschaffen werden“, so PÄM.

Wenn Unsicherheit zur Ausgrenzung führt

Was im Spitzensport und auf der großen Bühne gelingt, sollte auch im Schulalltag selbstverständlich sein. Dennoch fehlen Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes immer wieder im Turnunterricht, beim Schikurs, am Wandertag oder bei Schulausflügen. Nicht, weil ihre Erkrankung eine Teilnahme grundsätzlich unmöglich macht, sondern weil bei Pädagoginnen und Pädagogen häufig Unsicherheit besteht.

Die Folgen tragen vor allem die Kinder und ihre Familien. Eltern müssen kurzfristig einspringen, Ausflüge begleiten oder erleben, dass ihr Kind von gemeinsamen Aktivitäten ausgeschlossen wird. Dabei könnten praxisnahes Wissen und klare Handlungsabläufe viele Ängste abbauen.

Kompetente und inklusive Betreuung 

Genau hier setzt das Projekt Zuckerstimmen von MOKI NÖ an. Qualifizierte diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen schulen Lehr- und Betreuungspersonal direkt in Kindergärten und Schulen in Niederösterreich. Die Inhalte werden vorab gemeinsam mit den Eltern und den betreuenden Diabetesambulanzen auf das jeweilige Kind und seinen Alltag abgestimmt.

Die Schulungen vermitteln praxisnahes Wissen über Blutzuckerwerte, Insulin und die verwendeten Geräte. Das Lehrpersonal übt den Umgang mit dem Insulin-Equipment und erhält Sicherheit für mögliche Notfälle. Ergänzend werden Familien individuelle Nachschulungen im geschützten häuslichen Umfeld angeboten. „So entsteht ein durchgängiges Sicherheitsnetz – von der Klassenzimmertür bis nach Hause. Kinder sind nicht trotz, sondern mit ihrer Erkrankung selbstverständlich dabei“, so Michaela Spöth. Seit dem Projektstart im Herbst 2022 konnten 87 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in Niederösterreich begleitet werden.

Derzeit ist diese Leistung durch das Gesundheitssystem in Niederösterreich leider nicht ausreichend gedeckt.  MOKI NÖ setzt sich dafür ein, dass fachlich qualifizierte Schulungen und individuelle Begleitung niederschwellig verfügbar werden. Das Ziel ist klar: Kein Kind soll wegen Typ-1-Diabetes zu Hause bleiben müssen. Alle jungen Menschen sollen gleichberechtigt teilhaben können, Pädagoginnen und Pädagogen sollen Handlungssicherheit gewinnen und Familien endlich durchatmen können.

 

Über MOKI NÖ: MOKI NÖ – Mobile Kinderkrankenpflege mit Sitz in Bad Vöslau wurde 1999 gegründet. Mit viel Einsatz und hoher fachlicher Kompetenz pflegt ein Team an diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen (Kinder- und  Jugendlichenpflege) von Frühgeborenen bis hin zu Kindern und Jugendlichen mit schweren Erkrankungen. Das Besondere: die Betreuung findet bei den Familien zu Hause in gewohnter Umgebung statt. Neben den Pflegemaßnahmen werden Ressourcen geschaffen, damit Angehörige durchatmen können. Da aber nicht alles aus öffentlicher Hand finanziert werden kann, ist der Verein auf Spenden angewiesen. Seit 2018 wird die Qualität und Seriosität von MOKI NÖ im Umgang mit den Spenden durch die Prüfung des Österreichischen Spendengütesiegels bestätigt. Damit ist jede Spende steuerlich absetzbar. Weitere Informationen: www.noe.moki.at

 

Bei weiteren Fragen, stehe ich Ihnen jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Eva Nahrgang

Rückfragen & Kontakt

Public Relations Atelier
Mag. Eva Nahrgang
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E-Mail: [email protected]

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