- 02.11.2026, 12:49:05
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LH-Stv. Haimbuchner: „Oberösterreich hält den Wohnbau auf Kurs“

Landeshauptmann-Stv. Wohnbaureferent Dr. Manfred Haimbuchner: „Oberösterreich hält den Wohnbau auf Kurs“
Erhöhung der Baukostenobergrenze und der Förderdarlehen
Mit heutigem Datum werden Änderungen der „Oö. Nachverdichtungs-Verordnung“, der „Oö. Neubauförderungs-Verordnung sowie der „Oö. Junges-Wohnen-Verordnung“ in Begutachtung geschickt. Der Baukostenobergrenzen-Quadratmeterbetrag wird von bisher 1.800 Euro auf 2.060 Euro angehoben. Das entspricht einer Steigerung von rund 14,5 Prozent. Da der Sockelbetrag unverändert bleibt, erhöht sich damit die gesamte Baukostenobergrenze bei durchschnittlichen Bauvorhaben um rund zwölf Prozent. „Die Bauwirtschaft steht seit geraumer Zeit unter erheblichem Druck. Gestiegene Baukosten und schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben auch im geförderten Wohnbau deutliche Spuren hinterlassen. Diese Anpassung ist notwendig, damit Wohnbauprojekte wirtschaftlich umsetzbar bleiben und weiterhin leistbare Wohnungen errichtet werden können. Davon profitieren die heimischen Bauunternehmen ebenso wie die oberösterreichische Bevölkerung“, betont Dr. Haimbuchner.
Um die Mieten auf einem konstanten Niveau zu halten und die gemeinnützigen Bauvereinigungen nicht mit zusätzlichen Eigenmittelbeiträgen zu belasten, werden die Förderdarlehen der Abteilung Wohnbauförderung um rund 16 Prozent angehoben. Bei einem Projekt mit 25 Wohnungen, mit einer durchschnittlichen Größe von 70 m2, beträgt die Förderung momentan 96.000 Euro pro Wohneinheit. Künftig wird die Förderung in einer Höhe von 111.400 Euro pro Wohnung gewährt. „Die Erhöhung der Baukostenobergrenze war der Bauwirtschaft ein großes Anliegen, was angesichts der wirtschaftlichen Lage und der anhaltenden Teuerung durchaus verständlich ist. Um die dadurch entstehenden höheren Kosten entsprechend abzufedern, erhöhen wir auch unsere Förderdarlehen“, so Haimbuchner.
Die zusätzlichen Ausgaben für die höheren Förderdarlehen sind durch die vorausschauende Finanzplanung der vergangenen Jahre abgesichert. „Ich kann bereits jetzt ankündigen, dass auch im kommenden Jahr in Oberösterreich wieder 2.000 geförderte Wohnungen errichtet werden. Wir haben in den vergangenen Jahren verantwortungsvoll gewirtschaftet. Dadurch sind wir heute in der Lage, auf die gestiegenen Baukosten zu reagieren und die höheren Förderleistungen zu finanzieren, ohne ein höheres Budget zu veranschlagen. Oberösterreich bleibt damit ein verlässlicher Partner für die Bauwirtschaft und den gemeinnützigen Wohnbau. Auch 2027 werden wir unseren erfolgreichen Weg fortsetzen“, so Haimbuchner abschließend.
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Mag. Rüdiger Haslinger
Presse LH-Stv. Haimbuchner
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