• 27.10.2026, 08:38:08
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LR Achleitner: Aus KI Wertschöpfung schaffen

V. l.: Joachim Haindl-Grutsch (Geschäftsführer Industriellenvereinigung OÖ), Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Roland Sprengseis (Geschäftsführer bluesource und Beiratssprecher IT-Cluster), Eveline Pupeter (CEO Emporia), Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria), Jörg Konwalinka (Senior Specialist Manager, Microsoft Österreich).

Landesrat Markus Achleitner: Aus KI Wertschöpfung schaffen

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner bei der Zukunft.Digitalisierung 2026: „Entscheidend ist, wie wir KI und Digitalisierung in Innovation, Produktivität, Wertschöpfung und Arbeitsplätze übersetzen.“

Wie gelingt der Sprung von digitalen Möglichkeiten in die unternehmerische Praxis? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Zukunft.Digitalisierung 2026 im Softwarepark Hagenberg. „Nicht die Technologie allein entscheidet über den Erfolg unseres Standorts, sondern wie wir sie erfolgreich einsetzen. Der Vorteil für Oberösterreich ist, dass wir das Know-how haben, um souveräne und sichere IT-Lösungen ‚Made in Austria‘ zu entwickeln und zu betreiben“, betonte Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. Zur Veranstaltung geladen hatten der Softwarepark Hagenberg und der IT-Cluster von Business Upper Austria.

Der Tenor bei der Zukunft.Digitalisierung 2026 war eindeutig: Bei der digitalen Transformation zählen Geschwindigkeit, Datensouveränität sowie der Faktor Mensch, der bei der Umsetzung eine wesentliche Rolle einnimmt. Die Technologien wurden dabei als Hebel verstanden, um die großen Zukunftsaufgaben des Standorts zu bewältigen. „Unser Wirtschaftssystem muss ein Kreislaufsystem werden, das Energiesystem in ein erneuerbares umgewandelt werden – möglichst gleichzeitig und mit sehr hoher Geschwindigkeit. Unser Maßstab ist nicht national, sondern international“, unterstrich Landesrat Achleitner. 

Menschen machen den Unterschied
Neben einem Beispiel aus der Touren- und Montageplanung brachte Delia Dorn vom Softwareunternehmen ITPRO eine Botschaft mit: „Die richtige Technik ist wichtig. Sie ist aber nur ein Teil des Ganzen. Ein Digitalisierungsprojekt wird nur dann laufen, wenn es gelingt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubinden. Digitalisierung wird dann akzeptiert, wenn Betroffene nicht nur informiert, sondern am Prozess beteiligt werden.“ In dieselbe Richtung argumentierte Jörg Konwalinka von Microsoft Österreich: „KI ist der Hebel, Daten sind die Grundlage, aber die Menschen machen den Wert daraus.“ Er verwies darauf, dass jene Unternehmen den größten Nutzen erzielen, bei denen Organisation und Kompetenzen der Beschäftigten optimal zusammenspielen.

Den Schlüssel für die eigenen Daten behalten
„Digitale Souveränität hat eine Adresse: Österreich“, brachte es Nermin Adzamija von eww ITandTEL auf den Punkt. Entscheidend sei, wo sensible Unternehmensdaten gespeichert werden, wie sie verschlüsselt sind und wer Zugriff sowie Kontrolle darüber hat. „Unser Vorteil ist, dass wir das Know-how haben, um souveräne, sichere und compliance-konforme Lösungen zu entwickeln und zu betreiben. Das reicht von Cloud-Infrastrukturen über Datenschutzlösungen bis zu spezialisierter Industrie-Software. Zu den wesentlichen Faktoren für eine unabhängige digitale Zukunft zählen neben Sicherheit und ganzheitlichen Lösungen auch Regionalität und Partnerschaften“, so Achleitner.

Digitalisierungshauptstadt Oberösterreichs
Der Softwarepark Hagenberg steht beispielhaft für das Zusammenwirken von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups und bildet damit ein wichtiges Ökosystem für digitale Innovationen und neue Kooperationen. „Hier treffen technologische Exzellenz, Spitzenforschung und unternehmerische Praxis aufeinander. Zukunft wird in Hagenberg nicht nur diskutiert, sondern gestaltet“, sagt Frederic Hadjari, Manager IT-Cluster und Büroleiter Softwarepark Hagenberg. Landesrat Markus Achleitner ergänzt: „Alle hier zeigen, wie Digitalisierung in Nutzen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze verwandelt werden kann. Denn darum geht es letztendlich.“

Branchenübergreifend Zukunft gestalten
Die Zukunft.Digitalisierung ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die sich über das Jahr hinweg mit der Transformation in verschiedenen Branchen beschäftigt. Den Startschuss gab das Zukunftsforum am 6. Mai 2026, gefolgt von der Zukunft.Mobilität im Juni und der Zukunft.HR im September. Den inhaltlichen Rahmen dafür bilden die Schwerpunkte der Wirtschafts- und Forschungsstrategie #upperVISION2030: Mobilität, Human Resources, Digitalisierung, Ressourcen und Produktion. Als nächstes steht die Zukunft.Ressourcen am 5. November 2026 in Linz am Programm.
www.zukunft-ressourcen.at

Rückfragen & Kontakt

Sara Rohrauer, BSc.
Presse LR Achleitner
Telefon: +43 732 77 20-160 86, +43 664 600 72-160 86
E-mail: [email protected]

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